Teil einer verantwortungsbewussten Umwelterziehung

Einmal erleben ist besser als 100-mal hören

Schulunterricht muss nicht nur im Klassenzimmer stattfinden. Viel spannender, lebendiger und nachhaltiger ist das Lernen mit allen Sinnen in Wald und Flur. Dabei wird der Lehrplan keineswegs vernachlässigt - im Gegenteil!

Der Wald bietet viel Raum und zahlreiche Möglichkeiten, auf die Grundbedürfnisse der Kinder nach Bewegung, Lernen, Entdecken und Forschen, Bauen und Kreativität, Spielen und Sammeln einzugehen.

Die Schüler der 6. Jahrgangstufen der Viktor-Karell-Realschule machten sich daher auf den Weg zum Waldlehrpfad nach Parnkofen. Begleitet wurden sie dabei neben ihren Lehrkräften von den Waldpädagoginnen Kathy Limbrunner und Manuela Lorenz. Zu den Kooperationspartnern zählen neben den genannten Beteiligten, die Volks-und Raiffeisenbank Landau, die den Waldlehrpfad gestaltet hat und erhält. Daneben werden auch alle Kosten, die für die Kinder anfallen würden, übernommen.

„In der Waldpädagogik soll der Wald mit allen Sinnen erlebt und erfahren werden. Damit kann sich bei den Kindern ein emotionaler Bezug zum Wald entwickeln. Denn der Mensch schützt nur, was er schätzt!“ so die beiden Expertinnen.

Daher war der Aktionstag für die Kinder sehr abwechslungsreich gestaltet: Vom Ertasten und Erklettern gefällter Baumstämme bis hin zum Erfahren verschiedener Geräusche und Vogelstimmen wurden den Teilnehmern vielfältige Möglichkeiten geboten, den Wald auf neue und ungewohnte Art kennen zu lernen. Zusätzlich waren einige ausgestopfte Tiere im Gebüsch versteckt. Felle, Gebisse und Geweihe durften angefasst und begutachtet werden, damit ein wirkliches „Begreifen“ möglich war. All diese Aktivitäten waren mit abwechslungsreichen Spielen und viel Spaß verbunden. Jeder Teilnehmer durfte sich zudem einen „Waldschatz“ aussuchen und mit nach Hause nehmen – als Erinnerung an einen sehr schönen und lehrreichen Tag im Wald. So gelang es, Umweltbildung und Bewegung im freien Gelände auf neue Art und Weise zu verbinden und zusätzlich einen wichtigen Beitrag zum sozialen Zusammenhalt in den einzelnen Klassen zu leisten.

Der Wald ist einer der kostbarsten Schätze, die wir auf der Welt haben. Ihn zu schützen und Menschen für seinen Schutz zu begeistern, ist eine Aufgabe, die uns alle angeht.

 

Anmeldetermine an der Realschule Landau

Die Schulleitung der Staatlichen Realschule Landau bittet um Beachtung und Einhaltung folgender Termine:

Die Anmeldung für Schülerinnen und Schüler aus der Haupt- bzw. Mittelschule, die in eine höhere als die 5. Jahrgangsstufe eintreten wollen, und für Gymnasiasten, die in die 5. oder eine höhere Jahrgangsstufe übertreten wollen, muss in der Zeit von Montag, 29. bis Mittwoch, 31. Juli,  jeweils von 9:00 bis 12:00 Uhr im Sekretariat erfolgen. Dies gilt auch für bereits vorangemeldete Schülerinnen und Schüler. In diesen Fällen ist ein persönliches Erscheinen des/der anzumeldenden Schülers/in und eines Erziehungsberechtigten erforderlich. Die Geburtsurkunde und ein etwaiger Sorgerechtsbescheid sowie die letzten beiden Jahreszeugnisse sind vorzulegen.

Die Anmeldung für alle Schülerinnen und Schüler aus der Haupt- bzw. Mittelschule, die in die 5. Jahrgangsstufe der Realschule eintreten wollen, erfolgt unter Vorlage des Jahreszeugnisses, das in den Fächern Deutsch und Mathematik mindestens einen Notendurchschnitt von 2,5 aufweisen muss, ebenfalls zum obengenannten Termin.

 

Einladung zum Sommerfest an der Landauer Realschule

Landau. Elternbeirat und Schulleitung der Viktor-Karell-Schule laden alle Freunde der Realschule, besonders auch die ehemaligen Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler, zum Sommerfest an der Staatlichen Realschule Landau am Freitag, 12. Juli, von 13 bis 16 Uhr ein. Die Besucher erwartet ein buntes und kurzweiliges Unterhaltungsprogramm mit musikalischen und sportlichen Einlagen. Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt.

Pelmeni, Gnocchi und Brioche

Praktische Abschlussprüfung im Fach Ernährung und Gesundheit

Landau. „Noch 20 Minuten“, ertönt es in der Schulküche der Viktor-Karell-Realschule. Jetzt muss alles ganz schnell gehen. Letzte Arbeiten am Herd beenden, Sahne aufschlagen und die vorgewärmten Teller anrichten. Denn: Das Auge isst ja bekanntlich mit. Draußen warten schon die Gäste und freuen sich auf das umfangreiche Menü.

Die Schüler der Klasse 10e des Zweiges Ernährung und Gesundheit „zauberten“ im Rahmen ihrer praktischen Abschlussprüfung in der vergangenen Woche Vor- und Hauptspeisen, Suppen, Desserts und Kuchen. An drei Tagen wurde zu den Themen „Russische, Italienische und Mediterrane Küche“ gekocht, gebacken und angerichtet. Die Schüler hatten Tischkärtchen und Menükarten gestaltet und sich eine passende Dekoration überlegt. Kreativ und ideenreich wurden die einzelnen Länderthemen umgesetzt. Die Präsentation, aber auch die zubereiteten Speisen selbst, waren fein geraten. Bewertet wurden die Leistungen der 22 Schülerinnen und Schüler von den beiden Studienrätinnen Andrea Gallersdörfer und Diana Königer. „Die praktische Prüfung ist für mich fast noch schlimmer als die schriftliche. Ich habe Angst, ein ziemlich schwieriges Rezept zu ziehen“, meinte eine aufgeregte Schülerin kurz vor der Prüfung. Denn: Wer welches Gericht kochen muss, entscheidet das Losglück.

Aber den anwesenden Gästen hat das zubereitete Essen offensichtlich gut gemundet. „Schmeckt vorzüglich - sehr, sehr köstlich", attestierten die geladenen Gäste Direktor Josef Wimmer mit seinen beiden Konrektoren Thomas Lippl und Stefan Wiedemann, Klassenleiter Michael Berger, Elternbeirat Daniel Lang, die   früheren Schulleiter Arnold Winkler und Robert Taitsch sowie die ehemaligen Lehrkräfte Stefan Paul und Alfred Heinz, Kreiskämmerer Andreas Wimbauer, Bürgermeister Steininger und Landrat Heinrich Trapp. Die Schüler, die an den jeweiligen Tagen gekocht hatten, stellten sich nach dem Dessert vor und überreichten Gastgeschenke aus der Schulküche. Beim Abschied brachte so mancher Gast die Vorfreude auf das Prüfungsessen im nächsten Schuljahr zum Ausdruck: „Aiso dann bis nächsts Jahr! – i frei mi scho!“

 

Praktische Abschlussprüfung an der Landauer Realschule: Den Gästen schmeckten die mehrgängigen Menüs der Abschlussschüler vorzüglich.

Cyber-Mobbing – Fotomontagen und Shitstorm

Theaterstück „Fake – oder war doch nur Spaß“ an der Landauer Realschule

Landau. Cybermobbing ist inzwischen bei unseren Jugendlichen leider immer wieder aktuell. Daher haben die medieninformationstechnischen Berater (kurz MIB) der Viktor-Karell-Realschule, Michael Berger und Diana Königer, die Schüler der achten Jahrgangsstufe zu einem Theaterstück rund um das Thema Cyber-Mobbing eingeladen. Dabei sollten die Jugendlichen für einen verantwortungsvollen Umgang mit den neuen Medien sensibilisiert werden. Unterstützt wurde das Projekt dankenswerterweise durch den Elternbeirat.

Lea, eine siebzehnjährige Jugendliche, hat einen Traum: Sie möchte unbedingt, wie ihre früh verstorbene Mutter, Schauspielerin werden. Bei ihrem Vater ruft das wenig Begeisterung hervor, dafür teilt ihre beste Freundin Nadine mit Lea diesen Traum. Weil aber nur Lea in der Casting-Agentur angenommen wird, ist Nadine neidisch und beginnt aus Missgunst, Lea im Freundeskreis zu denunzieren. Wilde Gerüchte werden über Lea gestreut, sie hätte kein Interesse mehr an ihren Freunden gehabt, weil sie sich für etwas Besseres halte. Diese und weitere Sticheleien mit erniedrigenden Spitznamen sorgen für Ablehnung und Ausgrenzung. Rasend schnell ist ein „Shitstorm“ entstanden der sich im Zeitalter von modernen Medien nicht mehr aufhalten lässt. Im Internet erscheinen Fotomontagen und Lea erhält Anrufe und Kurznachrichten. Sogar persönliche Videos von ihr werden ins Netz gestellt. Lea selbst trägt nicht zur Klärung des Problems bei oder sucht sich Hilfe, sondern gerät durch den vermeintlichen „Lover“ Andi immer tiefer in den Schlamassel hinein.

Lea kann sich aus eigener Kraft nicht mehr gegen die Verleumdungen und Beleidigungen wehren. Die ganze Schikane hat sich zum Selbstläufer entwickelt und bereits Ausmaße angenommen, die selbst die Verursacherin Nadine nicht geahnt hatte. Leider zu spät bemerkt Lea, dass einzig der Außenseiter Jo zu ihr hält. Hilfe bekommt Lea von einem couragierten Lehrer sowie ihrem Vater, die auch am Schluss versuchen die Polizei einzuschalten. Ihr einziger richtiger „Freund“ Jo findet Lea noch rechtzeitig nach einem Selbstmordversuch. Leider erst jetzt beginnt sie eine Therapie, um ihre Erlebnisse zu verarbeiten. Durch einige Anzeigen gegen die Täter und Mittäter wird das Verhalten zur Rechenschaft gezogen, Bewährungsstrafen und Sozialstunden sind die Folge. Nur lässt sich das Geschehene nicht zurückdrehen und prägt für immer Leas Leben. Sie hat am Ende aber die Kraft gefunden ihr Leben allein zu meistern, geht wieder regelmäßig zur Schule und bekommt mit Hilfe des Jugendamtes, eine Betreuerin.

Das Theaterstück „Fake oder war doch nur Spaß“ des Berliner Tournee-Ensembles Radiks ließ es zu, sich in die siebzehnjährige Lea hinein zu versetzen. Teilweise fühlten sich die anwesenden Schülerinnen und Schüler durchaus emotional betroffen, was auch in der anschließenden Diskussionsrunde zur Sprache kam. Es ist besonders wichtig nicht zuzuschauen, sondern selbst zu helfen oder Hilfe zu holen, meinte ein Schüler abschließend.

Theater zum Thema Cybermobbing: Die Achtklässler lauschten gespannt den Textdialogen der zwei Schauspieler.

 

Finger Food vom „Profi“ gelernt

Cateringteam der Landauer Realschule absolvierte Fortbildungskurs

Landau. Canapés, Schnitzel im Glas, Lachsrolle - diese mundgerechten Leckerbissen zauberte Markus Kaiser vom Partyservice Esterl und Kaiser aus Reisbach in einem rund dreistündigen Kurs gemeinsam mit den Schülerinnen des Catering-Teams der Viktor-Karell-Realschule. „Vorbereitung und Planung ist alles“, verdeutlichte der Profi. Dabei geht es am Anfang darum, die richtige Menge zu berechnen, einzukaufen und dann entsprechend vorzubereiten. Bei den Vorbereitungsarbeiten ist Genauigkeit besonders wichtig. Werden die Oliven geviertelt oder halbiert spielt am Ende beim Aussehen und Essen durchaus eine entscheidende Rolle.

Erst wenn alle Vorbereitungsarbeiten, wie die Schnitzel anbraten, das Waschen von Salat, das Halbieren von Weintrauben, das Fächern von Gewürzgurken usw. erledigt sind, kann das eigentliche Finger Food hergestellt bzw. angerichtet werden. Dabei bedient sich der Caterer Hilfsmitteln, um zum Beispiel nicht die Glasränder zu verunreinigen. Beim Anrichten wird auch eine „Arbeitsstraße“ aufgebaut. Jeder Helfer kennt genau seine Aufgabe und legt der Anzahl entsprechend zum Beispiel immer die Salatblätter auf oder faltet den Kochschinken. Diese meist doch einfachen und logischen Tipps und Tricks seien super, meinte eine Schülerin.

Auch neue Anrichtkreationen mit Bambusschiffchen als Alternative zu Plastikgeschirr wurden  ausprobiert. Sehr umfangreich, kreativ, aber dennoch zügig, gestalteten die Schülerinnen unter Anleitung von Markus Kaiser eine Fülle an Leckereien, die anschließend auch gemeinsam verspeist wurden. Es wurde so viel hergestellt, dass selbst Eltern daheim noch in den Genuss kamen. „Es war ein rundherum gelungener kulinarisch-informativer Nachmittag“, lautete das Fazit der Organisatorin Diana Königer.

Lernen vom Profi: Die Schülerinnen des Cateringteams mit ihren Finger-Food-Kreationen und Kursleiter  Markus Kaiser (links)

Mittelalter live

Geschichtsexkursionen für Siebtklässler der Landauer Realschule

Landau. Die vier siebten Klassen der Viktor-Karell-Realschule unternahmen mit ihren Lehrkräften an zwei Terminen eine ganztägige Geschichtsexkursion nach Regensburg, um an Primärschauplätzen etwas über das Mittelalter zu erfahren. Neben einer Stadtführung zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Altstadt wurde auch ein Steinmetz-Workshop angeboten. Bei diesem konnten die Schülerinnen und Schüler ihr künstlerisches Geschick beweisen, indem sie Skulpturen aus Ytongsteinen meißelten. Als Vorbild diente der Dom von Regensburg mit seinen reich verzierten und berühmten Wasserspeiern. Die Produkte konnten sich sehen lassen und so hatten die Jugendlichen nicht nur hautnah etwas über das Mittelalter erfahren, sondern auch ein Mitbringsel für zuhause.

 

Die Jugendlichen durften auch einem Steinmetz in der Dombauhütte über die Schulter schauen.

Fußballerinnen der Landauer Realschule weiterhin auf Siegerstrecke

Landau. Im Rahmen des Wettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ fand letzten Dienstag das Regionalfinale der Mädchen Wettkampfklasse II in Deggendorf statt. Da das Gymnasium Vilsbiburg kurzfristig abgesagt hatte, wurde im Modus „Jeder gegen Jeden“ um den Titel des niederbayerischen Meisters gespielt. Das erste Spiel entschied das Robert- Koch- Gymnasium Deggendorf gegen die Realschule Arnstorf für sich. In den beiden anschließenden Partien konnten sich die Schülerinnen der Viktor-Karell-Realschule Landau behaupten. Mit einem 2:1 gegen die Arnstorferinnen und einem 1:0 über die Deggendorferinnen holten sie sich verdient den Titel und treten demnächst bei der Südbayerischen Meisterschaft an.

 

 

Niederbayerischer Meister im Fußball: Das Mädchen-Team der Realschule Landau hat sich für die Südbayerische Meisterschaft qualifiziert.

 

„Bayern barrierefrei“

Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass die Viktor-Karell-Schule, Staatliche Realschule Landau a. d. Isar für den erbrachten konkreten, beachtlichen Beitrag zur Barrierefreiheit mit dem Signet „Bayern barrierefrei“ ausgezeichnet wurde.

 

Für die Artenvielfalt und fürs Auge

Unter diesem Motto statteten sich letzte Woche Schüler der Viktor-Karell- Realschule mit Schubkarren, Rechen, Walze und Saatgut aus. Ziel war eine etwas 180 m2 große, gefräste Wiesenfläche neben dem Schotterparkplatz der Schule. Die 5. Klässler wurden bereits von Herr Kinateder vom Landratsamt Dingolfing-Landau und einer seiner Mitarbeiterinnen des Gartenbauamtes erwartet. Ziel des Nachmittags sollte es sein auf der Fläche eine Blühfläche für Bienen und andere Insekten anzulegen. Das Saatgut des Bauernverbandes Landau wurde vom Elternbeirat der Schule gespendet und das Gartenbauamt steuerte ebenfalls noch eine Saatgutmischung mit heimischen Blumen bei. Nachdem die Schüler unter fachmännischer Anleitung die Fläche von Grasnarben befreit hatten, ging es endlich daran, das Saatgut mit auszubringen und anzuwalzen. Die Aufgabe war nicht leicht und die Schüler hatten bei den schweren Bodenverhältnissen einiges zu tun. Sie hatten aber auch sichtlich Spaß. Sofern das Wetter mitspielt dürfen sich die heimischen Bienen hoffentlich bald über neue Futterpflanzen freuen.

 

Unter Anleitung von Herrn Kinateder vom Landratsamt und einer Mitarbeiterin des Gartenbauamtes legten die 5. Klässler zusammen mit ihrer Lehrkraft Anna Köstlbacher eine Blühfläche für Bienen und Insekten an.

 

 

Auf zum Bezirksfinale

Mädchenteam der Landauer Realschule siegte beim Regionalentscheid

Landau. Bei bestem Fußballwetter fand am vergangenen Donnerstag der  Regionalentscheid der Mädchen Wettkampfklasse II in Mallersdorf-Pfaffenberg statt. Als Kreissieger mussten die Schülerinnen der Viktor-Karell-Realschule gegen die Nardini-Realschule aus Mallersdorf antreten. Durch einen verdienten 6:1-Sieg holten sich die Landauerinnen den Titel des Regionalsiegers und treten demnächst im Bezirksfinale an. 

 

 

Kolpingsfamilie unterstützt tansanische Partnerschule der Viktor-Karell-Realschule

Diese Woche besucht Erasto Naakule vom Katoke Seminar nach vier Jahren wieder die Landauer Realschule, um Spenden für die Renovierung der Schultoiletten und der Kanalisation zu sammeln. Auch die Landauer Kolpingsfamilie ist eng mit der Schule in Tansania verbunden, da sie es mit Hilfe einer großzügigen Spende vor drei Jahren ermöglichte, Gebäudeteile des Seminars, die durch ein Erdbeben zerstört wurden, wiederaufzubauen. Nun möchte sich der Verein abermals beteiligen und spendete 500 Euro, damit die hygienischen Verhältnisse verbessert werden. Dazu traf am Montag Vorsitzender Martin Wenninger Erasto Naakule und Fatuma Adam, um die frohe Botschaft und einen symbolischen Scheck zu überbringen.

 

Erasto Naakule und Fatuma Adam freuten sich über die erneute Unterstützung durch die Kolpingsfamilie.

 

Spendenübergabe

Die Firma DE-Software aus Dingolfing übergibt zwei Lego-Education Bausätze an das Wahlfach-Robotik der Viktor-Karell-Realschule.

Dank unserem Sieg beim diesjährigen DE-Software Robotik-Wettbewerb, hat sich unsere Robotik-Gruppe ein Preisgeld in Höhe von 300 € erkämpft. Durch unsere ebenfalls erfolgreichen Teilnahmen in den letzten Jahren, war noch etwas Geld übrig, sodass wir Bausätze im Gesamtwert von über 600 Euro in Empfang nehmen konnten. Vielen Dank für die Unterstützung!

Herr Rainer und Frau Kösling von DE-Software

Robotik-Meisterschaften der Realschulen in Bayern 2019 – Regionalentscheid Niederbayern

Am 07. Mai 2018 fanden die dritten Robotik-Meisterschaften der Realschulen in Niederbayern 2019 statt. Dabei traten 29 Teams aus verschiedenen Schulen gegeneinander an. Gesucht wurde je ein Sieger in der Kategorie Fortgeschrittene (aus 10 Teams) und in der Kategorie Einsteiger (aus 19 Teams).

Die Schüler Theo Schulze, Elias Arnold, Fabian Schimpfhauser und Bastian Fuchs, traten für die Viktor-Karell-Realschule Landau an der Isar in der Kategorie Einsteiger an. Dabei musste ein selbst gebauter und programmierter Roboter selbstständig einer schwarzen Linie folgen und auf dem Weg an der richtigen Stelle farbige Legosteine ausliefern. Trotz der beileibe nicht einfachen Aufgabe, erreichten unsere Team´s einen 19. Platz und sogar einen Platz unter den „Top 10“ als Neunte.

Die Schüler Jan Ferby und Raphael Wimmer versuchten sich bei den Fortgeschritten. Auch hier musste ein selbstgebauter und programmierter Roboter einer schwarzen Linie folgen. Zusätzlich zur Einsteigeraufgabe, musste der Roboter hier die Steine zuerst einmal einsammeln und dann erst an der richtigen Stelle ausliefern. Leider war heuer das Glück nicht ganz so auf unserer Seite, sodass bei beiden Läufen der Roboter nicht optimal seine Arbeit verrichten konnte. Ein 12. Platz kann sich trotzdem sehen lassen. Weitere Information zum Roboterwettbewerb findet ihr unter www.robotik-bayern.de

Spendenübergabe Einhell

Einhell unterstützte die Landauer Realschule bei der Ausstattung des Werkraumes

Landau. Sägen, bohren, feilen, kleben – die Arbeit im Werkraum der Viktor-Karell-Realschule ist für die Schülerinnen und Schüler ein Highlight in der Stundentafel. Doch viele der Maschinen, die über Jahrzehnte fleißig verwendet worden waren, konnten aber in letzter Zeit unter anderem wegen verschärften Sicherheitsvorschriften nicht mehr genutzt werden. Von diesem Missstand erfuhr die Firma Einhell, als zwei ihrer Mitarbeiter im Rahmen einer Schulhausführung im Februar den Werkraum besichtigten. Aufsichtsratsmitglied Max Fritz und Ausbildungsleiterin Sabrina König boten der Schule spontan an, die Maschinenausstattung des Werkraumes teilweise zu erneuern.

Die Werkgruppe der Ganztagsklasse 5a besuchte nun zusammen mit Schulleiter Josef Wimmer und Werklehrer Sebastian Rainer das Landauer Unternehmen, um Geräte im Wert von 900 Euro abzuholen: eine Ständerbohrmaschine, eine Bandsäge, einen Staubsauger sowie einen Heißluftfön und Heißklebepistolen. In den nächsten Tagen werden die Maschinen im Werkraum aufgestellt und die Fünftklässler freuen sich schon, dass bald dem Abschluss eines Bohrführerscheins für die Ständerbohrmaschine nichts mehr im Wege steht.

 

Einhell half bei der Erneuerung des Werkraums: Max Fritz (2. von rechts), Sabrina König und Werksverkaufsleiter Tobias Straßer (links) übergaben die Maschinen an die Klasse 5a der Landauer Realschule. Mit im Bild Werklehrer Sebastian Rainer und Schulleiter Josef Wimmer.

 

 

 

 

Zweimal Kreissieger im Fußball

Mädchen- und Jungenteam der Realschule Landau erfolgreich im Kreisfinale

Landau. Am vergangenen Dienstag konnte die Viktor-Karell-Realschule einen doppelten Fußball-Erfolg feiern. Das Kreisfinale der Mädchen Wettkampfklasse II fand in Dingolfing statt, bei dem die Landauer Realschülerinnen gegen das Dingolfinger Gymnasium antreten mussten. Souverän gewannen sie das Spiel mit 10:0 und sicherten sich so den Titel des Kreissiegers.

Auch die Jungen der Wettkampfklasse III konnten das Kreisfinale in Landau mit einem 3:2-Sieg über die Realschule Dingolfing für sich entscheiden. Zuvor setzte man sich in der Stadtmeisterschaft gegen das Gymnasium Landau und die Mittelschulen aus Landau und Eichendorf durch. Demnächst treten die beiden Kreissieger-Teams als Vertreter des Landkreises im Regionalentscheid an.

Doppelter Fußballerfolg der Landauer Realschule: Mädchen- und Jungenteam wurden Kreissieger und dürfen nun im Regionalentscheid antreten.

Genetischer Fingerabdruck – den Tätern auf der Spur

Zehntklässler der Landauer Realschule im Genlabor der Universitat Regensburg

Landau. Der Täter hat am Tatort Spuren in Form seiner DNA hinterlassen. Drei Personen kommen als mögliche Täter in Frage, doch wer war es? 23 Schülerinnen und Schüler der Klasse 10a der Viktor-Karell-Realschule schlüpften in die Rolle der Ermittler und durften diesen schwierigen Fall lösen. Im Genlabor der Universität Regensburg überführten sie, unter Anleitung von Studierenden der Biologischen Fakultät, den Täter.

Vorab wurden die DNA-Proben mit Hilfe der Polymerase-Kettenreaktion (PCR) vervielfältigt und durch die von den Schülerinnen und Schülern selbst durchgeführte Gelelektrophorese sichtbar gemacht und miteinander verglichen. Da jeder Mensch ein individuelles DNA-Profil besitzt, den genetischen Fingerabdruck, war der Fall schnell gelöst. Doch wie sieht eine DNA überhaupt aus? Um davon eine Vorstellung zu bekommen, durften die Zehntklässler zum Abschluss die DNA einer Tomate mit einfachsten Hilfsmitteln, wie Wasser, Spülmittel und Salz, isolieren und sogar als Anschauungsobjekt mit nach Hause nehmen.

Im Genlabor der Universität Regensburg: Die Zehntklässler durften verschiedene Versuche mit DNA-Proben machen.

Bewährtes Konzept wird optimiert

Viele Neuerungen in der gebundenen Ganztagsklasse der Landauer Realschule

Landau. In der kommenden Woche können Eltern von Viertklässlern mit der entsprechenden Bemerkung im Übertrittszeugnis ihre Kinder an der Viktor-Karell-Realschule einschreiben. Zusammen mit der Anmeldung besteht die Möglichkeit, sich für einen Platz in der gebundenen Ganztagsklasse zu entscheiden, was erstmals nur für ein Jahr verpflichtend ist. Aber auch sonst gibt es jede Menge Neuerungen im Ganztagskonzept der Schule. „Durch unsere Erfahrungen der vier vergangenen Jahre sowie Umfragen bei Eltern und Schülern haben wir einiges optimiert“, erklärt Beratungsrektor Alexander Arnold, der ab dem Schuljahr 2015/16 die erste Ganztagsklasse geleitet hat. Inzwischen ist er Koordinator der Ganztagsschule und freut sich über den bisherigen Erfolg und die Weiterentwicklung des Angebots. Die bewährte Rhythmisierung des um 7:55 Uhr beginnenden Schultags mit wechselnden Anstrengungs- und Entspannungsphasen wird selbstverständlich erhalten bleiben. Lediglich das Unterrichtsende wird um eine Viertelstunde auf 15:45 Uhr vorverlegt.  Auch die zusätzlichen Intensivierungsstunden in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch durch die jeweiligen Hauptfachlehrer bleiben bestehen. Als digitale Schule wird die Realschule für ihre Ganztagsschüler auch weiterhin verstärkt auf den iPad-Einsatz im Unterricht setzen.

Die erste wesentliche Neuerung wird die tägliche Freiarbeit sein, die durch die Lehrkräfte der Ganztagsklasse vor- bzw. nachmittags betreut wird. Somit können schriftliche Hausaufgaben und das Lernen für den nächsten Tag bzw. für die nächste Stunde erledigt werden. Neu werden auch Neigungsgruppen sein, die nach dem gemeinsamen Mittagessen in der schuleigenen Mensa, an zwei Tagen in der Woche angeboten werden. Diese kommen aus den Bereichen Kreativität, MINT, Sport, Spiel und Entspannung. „Besonders stolz sind wir auf unseren zukünftigen Sportschwerpunkt“, betont  Alexander Arnold. Hierbei werden zusätzlich zum regulären Sportunterricht drei weitere Stunden zur Verfügung gestellt, damit die Fünftklässler neue Sportarten kennenlernen können. Das Ziel ist, dass die Schülerinnen und Schüler ein breites Spektrum verschiedener sportlicher Aktivitäten entdecken und zwanglos ausprobieren dürfen. Dem natürlichen Drang nach Bewegung kommt das Konzept mit diesen Stunden sehr entgegen. Das Schulgelände mit seinen Außenanlagen mit einem Hartplatz sowie Leichtathletikanlagen und die Doppelturnhalle sowie die Nähe zu weiteren Sportstätten nebst Schwimmbad bieten dafür beste Voraussetzungen. Für Unterrichtsbetrieb werden die zukünftigen Ganztagsschüler wie bisher sehr gut ausgestattete Räume vorfinden: das flexible Klassenzimmer mit innovativem Mobiliar, einen Nebenraum mit PC-Arbeitsplätzen für Recherchen und Erstellen von Präsentationen sowie zahlreiche weitere Räume für kreative, entspannende und spielerische Freizeitaktionen. Das Team der Ganztagslehrkräfte freut sich bereits auf die neue Ganztagsklasse, die wie ihre vier Vorgängerklassen sicherlich eine  besonders enge Klassengemeinschaft ausbilden wird.

  

Viel Sport für die gebundene Ganztagsklasse: Die zukünftigen Fünftklässler dürfen sich auf drei zusätzliche Sportstunden freuen, in denen sie neue Sportarten kennenlernen können.

Zielsicher zum Erfolg

Zwei Landesmeistertitel für die Landauer Realschule

Landau. Am Dienstag und Mittwoch vor den Osterferien wurden in Untertraubenbach (Landkreis Cham) die Landesmeisterschaften der Schulen im Stocksport ausgetragen.

In verschiedenen Wettkampfklassen der Jungen und Mädchen wurde dabei um den Titel „geschoben“. Mit von der Partie waren auch zwei Mannschaften der Viktor-Karell-Realschule, die beide am Ende jeweils den ersten Platz belegten und sich somit die Landesmeistertitel sichern konnten.

In der Wettkampfklasse Jungen I dominierte die Landauer Schülermannschaft die Konkurrenz, setzte sich gegen acht weitere Teams durch und holte sich souverän Platz 1 auf dem Podest. In der Wettkampfklasse Mädchen II waren insgesamt 15 Mannschaften am Wettbewerb beteiligt. Auch in dieser Altersklasse ließen die Schülerinnen der Landauer Realschule allen anderen Gegnern keine Chance. Am Ende durften sich beide Mannschaften über ihre bayerischen Meistertitel freuen.

  

Die erfolgreichen Stocksportmannschaften der Landauer Realschule: Hannah Santner (9d), Theresa Graf (9d), Katharina Dachs (9d), Michaela Sandtner (8d), Marco Bohrer (10a), Julian Friedl (10a), Valentin Kerscher (10a), Simon Mühlbauer (10a) mit Realschuldirektor Josef Wimmer (von links)

Maschinentechnik hautnah ausprobieren und erfahren

Landauer Realschüler besuchten die Baumaschinenmesse

Landau/München. Am Dienstag folgten über 100 Schülerinnen und Schüler der Viktor-Karell-Realschule und ihre vier begleitenden Lehrkräfte der Einladung des Instituts für Talentförderung und des Verbandes Deutscher Maschinen- und Analgenbau (VDMA) und besuchten die Baumaschinenmesse (bauma) in München. Organisiert wurde die Fahrt von MINT-Koordinator Matthias Hanauer.

Begeistert waren die jugendlichen Messebesucher, die ihren Rundgang in Kleingruppen machen durften, vor allem von den riesigen Baumaschinen und Muldenkippern. Auf dem großen Freigelände haben einige Aussteller extra Baustellenbereiche angelegt und Vorführungen gezeigt. Beeindruckend war, dass einer der größten Aussteller alleine an einem Tag mit 2000 Mitarbeitern auf seinem Messestand vertreten war.

Ein Schwerpunkt der diesjährigen bauma war die digitale Baustelle 4.0. Dies war umso passender, da sich die Realschule Landau als digitale Schule versteht. So wurden bei den Vorführungen Erdhügel mittels mehreren Kameras vermessen und gleich die Position, das Volumen und die Masse berechnet. Die Infos wurden an einen fahrerlosen Bagger gesendet, der dann von ganz alleine seine Arbeit begann. Durch die Vernetzung der Fahrzeuge, konnte der Bagger auch selbständig einen daneben geparkten LKW beladen. Sehnsüchtig warten die Hersteller dabei schon auf den Datenübertragungsstandard 5G. Mit der jetzigen Technik dauert die Übertragung noch viel zu lange.

Auf der diesjährigen bauma wurde auch der berufliche Nachwuchs in den Mittelpunkt gerückt. Auf einer Fläche von 3.000 Quadratmetern bot der VDMA ein umfangreiches Programm für Jugendliche an. Ziel der Initiative ist es, das Interesse junger Menschen für Technik und die Bau- und Baustoffmaschinenindustrie zu gewinnen. Bei vielen Messeständen konnten die Realschüler dann in den Fachgebieten Elektronik, Motoren, Hydraulik und Pneumatik experimentieren und herumschrauben: Sie hatten aber auch die Möglichkeit, einem jungen Mechaniker/innen-Team beim Arbeiten an „echten“ Baggern, Radladern und Bauaufzügen zuzusehen. So konnten die Schüler auch selber einen CAD-Arbeitsplatz, einen Schulungsroboter und ein Baustellensimulationsspiel ausprobieren.

Speziell für Schüler gab es auf der bauma einen eigenen Bereich unter dem Motto „Think Big“. Hier stellten sich große Unternehmen vor und zeigten ihre technischen Ausbildungsberufe. Hier erfuhren die Schüler, welche Ausbildungsberufe und Studienfächer es wo gibt, welche Qualifikationen sie mitbringen sollten oder wie die Ausbildung und das Studium ablaufen. Auszubildende und Studenten berichteten über ihre beruflichen Laufbahnen, ihre tägliche Arbeit, Aufstiegs- und Verdienstmöglichkeiten, das Arbeiten im Ausland und die Faszination, die von Bau- und Baustoffmaschinen ausgeht.

Für die Landauer Realschüler war es ein beeindruckender Tag, der ihnen nicht nur eine große Vielfalt an riesigen Maschinen zeigte, sondern auch interessante Technik-Berufe näherbrachte.

  

Besuch auf der bauma: Die Landauer Realschülerinnen und -schüler bekamen interessante Einblicke in die Vielfalt an Baumaschinen und in technische Berufe.

Europa in Frieden und Freiheit

Landtagsabgeordnete Ruth Müller beim EU-Projekttag an der Landauer Realschule

Landau. Europa ist derzeit das politische Thema Nummer eins in den Medien, vor allem durch den bevorstehenden Austritt der Briten aus der Europäischen Union. Anlässlich des bundesweiten EU-Projekttages, der dieses Jahr aufgrund der Europawahl im Mai, um einige Wochen vorgezogen abgehalten wird, beschäftigen sich derzeit auch die Schulen intensiv mit europäischer Politik. Am Montagmorgen war Landtagsabgeordnete Ruth Müller (SPD) aus Landshut zu Gast an der Viktor-Karell-Realschule und hielt vor den fünf Abschlussklassen einen Vortrag über Politik und Europa.

Zunächst ging die Politikerin auf die besondere Situation Europas und speziell Deutschlands im 20. Jahrhundert nach zwei Weltkriegen ein. Die 80er Jahre waren geprägt vom Wettrüsten der Großmächte in Ost und West, wodurch die Menschen Angst vor einem drohenden Atomkrieg hatten. Ausdruck  für das Lebensgefühl dieser Zeit sei das Siegerlied „Ein bisschen Frieden“ der deutschen Sängerin Nicole beim Eurovision-Song-Contest 1982 gewesen, das die Gedanken der Friedensbewegungen und Umweltdemonstrationen aufnahm.   Auch die Besonderheit des darauffolgenden Jahrzehnts beschrieb Ruth Müller den erst im 21. Jahrhundert geborenen Schülerinnen und Schülerinnen näher. In den 90er Jahre fielen Mauern und  Grenzen in Europa, was den Bürgern neue Freiheiten in allen Bereichen des Lebens brachte – besonders beim Reisen. Niederschlag fand dieser Wandel im Hit „Wind of Change“ der Band Scorpions aus dem Jahre 1989.

Nach dem Rückblick auf die 74 Jahre, die Europa in Frieden und Freiheit leben konnte schlug die Landtagsabgeordnete den Bogen zur Gegenwart und warnte davor, die europäischen Errungenschaften zu gefährden. Die globalen Probleme der mittlerweile auf 7,5 Milliarden Menschen angewachsenen Weltbevölkerung würden für die 750 Millionen Europäer eine Herausforderung bedeuten, die sie nur gemeinsam meistern könnten. Eine klare Absage erteilte die gebürtige Münchnerin den Alleingängen von einzelnen Nationalstaaten und nannte als Beispiele den Rechtsruck in Ungarn sowie Polen und den geplanten Brexit Großbritanniens.

Neben den Ausführungen zur „großen“ Politik schaffte es die ehemalige Realschülerin und gelernte Einzelhandelskauffrau, auch einen Bezug zur Lebenswelt der Jugendlichen im „Kleinen“ herzustellen. Sie zählte viele positive Effekte der Europäischen Union auf, angefangen von Garantie- und Spielzeugrichtlinien über Qualitätsstandards bei Lebensmitteln und Kosmetika bis hin zu Schulpartnerschaften oder einheitlichen Handy-Ladekabeln. Abschließend ermunterte sie die Abschlussschüler noch, sich politisch für die Demokratie zu engagieren und gemeinsam für ein vereintes Europa zu kämpfen.

An den Vortrag schloss sich eine lebhafte Fragerunde an, in der Vertreter der fünf Klassen Antworten von Ruth Müller einforderten: Wahlrecht ab 16, Urheberrecht Artikel 13, Auswirkungen des Brexits auf Bayern, Umwelt- und Klimaschutz, Zukunft der Mobilität und andere Themen. Wirtschafts- und Sozialkundelehrer Michael Malschinger, der Organisator der Veranstaltung, und Schulleiter Josef Wimmer bedankten sich herzlich bei ihrem Gast für den Besuch und die vielen Informationen sowie Denkanstöße.

 

EU-Projekttag an der Landauer Realschule: Landtagsabgeordnete Ruth Müller informierte die Zehntklässler zu Europa und beantwortete ihre Fragen. Mit im Bild Schulleiter Josef Wimmer und Michael Malschinger, der die Veranstaltung organisiert hatte.

Florian Nigl ist Kopfrechenkönig

Realschule veranstaltete Mathematikwettbewerb für die Fünftklässler

Landau. Mathe ist spannend, liefert packende Duelle und bringt glückliche Sieger hervor – all das erlebten die Schülerinnen und Schüler der Viktor-Karell-Realschule am Freitag beim Kopfrechenwettbewerb der fünften Jahrgangsstufe. Von insgesamt 104 Teilnehmern qualifizierten sich die 32 besten Kopfrechner für die Endrunde in der Schulturnhalle. Die Schülerinnen und Schüler, die nicht ins Finale gekommen waren, feuerten ihre Mitschüler mit vollem Eifer an.

Beginnend im Achtelfinale traten jeweils vier Schüler auf der Bühne gegeneinander an, wobei immer zwei davon für die nächste Runde aufrückten. Gespielt wurde nach folgenden Regeln: Wer zuerst auf seinen „Buzzer“ drückt, hat das Vorrecht, die gestellte Aufgabe zu beantworten. Bei der richtigen Antwort gibt es einen Punkt und bei der falschen Antwort einen Minuspunkt.

In diesem Modus konnten sich Edgar Neumann (5b), Johannes Gerstl (5d), Florian Nigl (5d) und Lukas Christoph (5b) bis ins Finale vorkämpfen. Hier mussten sie weitere zehn Aufgaben möglichst schnell und zugleich richtig lösen. Am Ende standen sich Lukas Christoph und Florian Nigl in einem finalen Kopfrechen-Duell gegenüber, bei dem sich Letzterer durchsetzen konnte. Dem Kopfrechenkönig wurde standesgemäß eine Krone verliehen. Im Anschluss überreichten Schulleiter Josef Wimmer und Elternbeiratsvorsitzende Tanja Schütt jedem Halbfinalisten eine Urkunde und Sachpreise. Die besten vier Teilnehmer erhielten zudem  Kinogutscheine, die vom Elternbeirat gespendet wurden.

 

 

Kopfrechenwettbewerb für die fünften Klassen: Mathematiklehrer Magdalena Mayer und Johannes Heindl, Elternbeiratsvorsitzende Tanja Schütt, die acht Halbfinalisten und Schulleiter Josef Wimmer (von links nach rechts) nach dem Finale in der Realschulturnhalle.

Nachruf Christina Löw

Nachruf

Die Staatliche Realschule Landau trauert um

 

Christina Löw
(geb. am 19.04.1958, gest. am 12.01.2019)

 

Die geschätzte Kollegin unterrichtete von 1996 bis 2018 die Fächer Mathematik, Physik und Katholische Religionslehre an unserer Realschule.

 

Frau Löw war eine liebenswerte und herausragende Erzieherpersönlichkeit mit reicher pädagogischer Erfahrung. Die hilfsbereite, beliebte und zuverlässige Kollegin setzte ihre ganze Arbeitskraft für die Bildung und Erziehung der ihr anvertrauten jungen
Menschen ein.

 

Wir werden unserer Kollegin ein ehrendes Gedenken bewahren.

 

Für die Schulfamilie

Josef Wimmer, Realschuldirektor

MINT und Digitalisierung im schulischen Alltag

Staatssekretär Bernd Sibler besuchte die Landauer Realschule

 

Landau. Am vergangenen Donnerstag hatte die Viktor-Karell-Realschule hohen Besuch aus dem Kultusministerium: Staatssekretär Bernd Sibler war gekommen, um sich über die Förderung der Schülerinnen und Schüler im Bereich der Mathematik, der Informatik, der Naturwissenschaften und der Technik (MINT) zu informieren. Für die Fünftklässler bietet die Schule in sogenannten „Forscherklassen“ wöchentlich eine Extrastunde an, in denen die Schüler selbstständig Experimente aus allen naturwissenschaftlichen Bereichen durchführen. Vier Jugendliche erklärten dem Gast anhand einer Versuchsanordnung die Süßwassergewinnung aus Salzwasser.

 

Im Wahlfach Robotik programmieren die Teilnehmer aus unterschiedlichen Jahrgangsstufen Roboter und überprüfen ihre Arbeit mit Testfahrten auf einer Bodenplatte; regelmäßig nehmen die Schüler erfolgreich an Wettbewerben teil. Die Aktivitäten des Wahlfaches Jugend forscht konnte der Staatssekretär leider nicht begutachten, da die derzeitigen Forscherteams mit dem MINT-Koordinator zum Bezirksentscheid nach Passau gereist waren.

 

Des Weiteren setzt die Landauer Realschule, die seit Ende vergangenen Jahres als „Digitale Schule“ ausgezeichnet wurde, auf den Einsatz moderner Medien. Beispielsweise ermöglichen zwei Tablet-Koffer mit insgesamt 32 Geräten die Unterstützung von Lernprozessen in Unterricht und Projekten. Im Mathematikunterricht der zehnten Klasse durfte Bernd Sibler die dreidimensionalen Projektionen einer Pyramide mit einer 3D-Brille in Augenschein nehmen, was er begeistert mit „Digitales Lernen auf der Höhe der Zeit“ kommentierte.

 

Zum Abschluss stand ein Gespräch mit den Teilnehmerinnen der diesjährigen Girls‘ Day Akademie, die im fünften Jahr angeboten wird, auf dem Besuchsprogramm. Die 15 Mädchen aus der achten Jahrgangsstufe können sich intensiv über naturwissenschaftlich-technische Ausbildungsberufe und Studiengänge informieren, in denen Frauen bislang noch eher wenig vertreten sind. Ziel ist, Mädchen und junge Frauen für Technik zu begeistern, was nicht nur durch zahlreiche Betriebserkundungen, sondern vor allem durch viel praktische Werkstattarbeit erreicht wird.

 

Staatssekretär Bernd Sibler bezeichnete die Viktor-Karell-Schule als eine der „Leuchtturm-Schulen in Bayern“ bei der MINT-Förderung. „Unsere Schülerinnen und Schüler erhalten hier die Möglichkeit, aus Alltagsfragen heraus spannende MINT-Erfahrungen zu machen und so ihr Interesse an mathematisch-naturwissenschaftlich-technischen Fragestellungen zu vertiefen. Dies ist umso wichtiger, als dass MINT jungen Menschen vielversprechende und interessante Zukunftsperspektiven eröffnet.“

 

 

Tableteinsatz im Mathematikunterricht: Verena Sperl (links) und Gülsüm Yaldir aus der Klasse 10d überprüften ihre geometrische Zeichnung mit 3D-Brillen. Bernd Sibler war begeistert vom Digitalen Lernen.

 

 

Wahlfach Robotik an der Landauer Realschule: Die Teilnehmer führten Staatssekretär Bernd Sibler ihre programmierten Roboter vor.

Von links: Bastian Bethge, Bastian Fuchs, Raphael Wimmer, Jan Ferby, Daniel Morgun, Bernd Sibler, Elias Hans-Joachim Arnold, Elias Arnold

Links hinten: Schülerzeitungsredakteure Florian Karl und Gerald Vilsmeier

Rechts neben Bernd Sibler: IT-Lehrer Sebastian Rainer

Rechts im Bild: Realschuldirektor Josef Wimmer (2. von rechts) und Realschulkonrektor Thomas Lippl (ganz rechts)

 

 

Erneute Auszeichnung als „MINT-freundliche Schule“

Erneute Auszeichnung als „MINT-freundliche Schule“

Landauer Realschule erstmals auch als „Digitale Schule“ geehrt

München. Am Freitag wurden 76 Schulen aus Bayern für ihre MINT-Schwerpunktsetzung (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) als „MINT-freundliche Schule“ ausgezeichnet, davon 35 Schulen das erste Mal. Zu den 41 Schulen, die nach dreijähriger erfolgreicher MINT-Profilbildung erneut geehrt wurden, gehört auch die Viktor-Karell Realschule, die zudem – wie 19 andere Schulen erstmalig die Doppel-Auszeichnung „MINT-freundliche Schule | Digitale Schule“ erhielt. Diesen Schulen wurde es durch einen Leitfaden ermöglicht, eine Standortbestimmung sowie eine Selbsteinschätzung zum Thema „Digitalisierung“ vorzunehmen und Anregungen umzusetzen. Bei Vorliegen einer entsprechenden Profilbildung kann von einer digitalen Schule gesprochen werden.

Die Ehrung der Schulen steht unter der Schirmherrschaft der Kultusministerkonferenz (KMK). „Unsere Schulen sind von zentraler Bedeutung, wenn es darum geht, junge Menschen für Wissenschaft und Technik zu begeistern. Je früher Talente entdeckt werden, umso gezielter können sie bei ihrer Entfaltung gefördert werden. ‚MINT-freundliche Schulen‘ nehmen sich dieser Aufgabe in beispielhafter Weise an“, betonte Staatssekretär Georg Eisenreich und ergänzte weiter: „Mit diesem Signet ist für Schülerinnen und Schüler, für deren Eltern und auch für Unternehmen sichtbar: MINT-Förderung hat an diesen Schulen einen besonders hohen Stellenwert. Mit ihrem Engagement eröffnen sie ihren Schülerinnen und Schülern bestmögliche Chancen für eine erfolgreiche Zukunft in einem MINT-Beruf oder -Studium. Zugleich leisten sie einen Beitrag zum Fortschritt des Wissenschafts- und Wirtschaftsstandorts Bayern“.

„Die MINT-freundlichen Schulen sind meist digital sehr affin und haben hohes Interesse daran, die für die Digitalisierung notwendige Transformation in der Schule anzustoßen. Die MINT-Projekte und -Schwerpunkte zeigen zudem, dass die MINT-Verantwortlichen an „unseren“ Schulen auch hochengagierte Querdenker sind, die Talentbiotope an ihren Schulen schaffen. Das ist die beste Voraussetzung, um auch den nächsten Schritt, den zur ,Digitalen Schule‘ zu gehen“, sagte Thomas Sattelberger, Vorsitzender der BDA/BDI-Initiative „MINT Zukunft schaffen“.

Dr. Christof Prechtl, Stellvertretender Hauptgeschäftsführer, Leiter Abteilung Bildung und Integration, vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., erklärte: „Die bayerische Wirtschaft braucht qualifizierte MINT-Nachwuchskräfte. Deshalb benötigen wir schon in den Schulen Programme, die früh die Begeisterung junger Menschen für Technik fördern. Die „MINT-freundlichen“ Schulen haben die MINT-Qualifikation besonders im Blick und engagieren sich für den MINT-Nachwuchs. Das ist aus unserer Sicht genau der richtige Ansatz, um die Begabungen der Jugendlichen früh zu erkennen und zu fördern und ihr Interesse für technische Berufe zu wecken. Denn die Arbeitsmarktchancen in diesem Bereich sind groß.“

„Es gilt, die digitale Mündigkeit und persönliche Souveränität von Schülerinnen und Schülern zu stärken, sie auf die digitalisierte Welt vorzubereiten, insbesondere durch das Lernen mit und über digitale Medien und Technologien, über informationelle Selbstbestimmung und die Vermittlung einer soliden informatischen Grundbildung. Hierfür ist die Ehrung ,Digitale Schule‘ in Verbindung mit dem MINT-Schwerpunkt eine hervorragende Möglichkeit für die Schule, eine Standortbestimmung vorzunehmen - und eine besondere Gelegenheit für mich, den Schulen, die sich auf den Weg machen, dafür herzlich zu danken“, sagte Thomas Michel, Geschäftsführer Dienstleistungsgesellschaft für Informatik (DLGI).

Die »MINT-freundlichen Schulen« werden für Schülerinnen und Schüler, Eltern, Unternehmen sowie die Öffentlichkeit durch die Ehrung sichtbar und von der Wirtschaft nicht nur anerkannt, sondern auch besonders unterstützt. Bundesweite Partner der Initiative »MINT Zukunft schaffen« zeichnen in Abstimmung mit den Landesarbeitgebervereinigungen und den Bildungswerken der Wirtschaft diejenigen Schulen aus, die bewusst MINT-Schwerpunkte setzen. Die Schulen werden auf Basis eines anspruchsvollen, standardisierten Kriterienkatalogs bewertet und durchlaufen einen bundesweit einheitlichen Bewerbungsprozess.

Auszeichnung der Landauer Realschule als „MINT-freundliche Schule | Digitale Schule“: Dr. Christof Prechtl, Thomas Michel, Staatssekretär Georg Eisenreich, Realschulkonrektor Thomas Lippl und Thomas Sattelberger bei der Preisverleihung in München.

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