Erneute Auszeichnung als „MINT-freundliche Schule - digitale Schule“

Landauer Realschule erstmals auch als „Digitale Schule“ geehrt

München. Am Freitag wurden 76 Schulen aus Bayern für ihre MINT-Schwerpunktsetzung (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) als „MINT-freundliche Schule“ ausgezeichnet, davon 35 Schulen das erste Mal. Zu den 41 Schulen, die nach dreijähriger erfolgreicher MINT-Profilbildung erneut geehrt wurden, gehört auch die Viktor-Karell Realschule, die zudem – wie 19 andere Schulen erstmalig die Doppel-Auszeichnung „MINT-freundliche Schule | Digitale Schule“ erhielt. Diesen Schulen wurde es durch einen Leitfaden ermöglicht, eine Standortbestimmung sowie eine Selbsteinschätzung zum Thema „Digitalisierung“ vorzunehmen und Anregungen umzusetzen. Bei Vorliegen einer entsprechenden Profilbildung kann von einer digitalen Schule gesprochen werden.

Die Ehrung der Schulen steht unter der Schirmherrschaft der Kultusministerkonferenz (KMK). „Unsere Schulen sind von zentraler Bedeutung, wenn es darum geht, junge Menschen für Wissenschaft und Technik zu begeistern. Je früher Talente entdeckt werden, umso gezielter können sie bei ihrer Entfaltung gefördert werden. ‚MINT-freundliche Schulen‘ nehmen sich dieser Aufgabe in beispielhafter Weise an“, betonte Staatssekretär Georg Eisenreich und ergänzte weiter: „Mit diesem Signet ist für Schülerinnen und Schüler, für deren Eltern und auch für Unternehmen sichtbar: MINT-Förderung hat an diesen Schulen einen besonders hohen Stellenwert. Mit ihrem Engagement eröffnen sie ihren Schülerinnen und Schülern bestmögliche Chancen für eine erfolgreiche Zukunft in einem MINT-Beruf oder -Studium. Zugleich leisten sie einen Beitrag zum Fortschritt des Wissenschafts- und Wirtschaftsstandorts Bayern“.

„Die MINT-freundlichen Schulen sind meist digital sehr affin und haben hohes Interesse daran, die für die Digitalisierung notwendige Transformation in der Schule anzustoßen. Die MINT-Projekte und -Schwerpunkte zeigen zudem, dass die MINT-Verantwortlichen an „unseren“ Schulen auch hochengagierte Querdenker sind, die Talentbiotope an ihren Schulen schaffen. Das ist die beste Voraussetzung, um auch den nächsten Schritt, den zur ,Digitalen Schule‘ zu gehen“, sagte Thomas Sattelberger, Vorsitzender der BDA/BDI-Initiative „MINT Zukunft schaffen“.

Dr. Christof Prechtl, Stellvertretender Hauptgeschäftsführer, Leiter Abteilung Bildung und Integration, vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., erklärte: „Die bayerische Wirtschaft braucht qualifizierte MINT-Nachwuchskräfte. Deshalb benötigen wir schon in den Schulen Programme, die früh die Begeisterung junger Menschen für Technik fördern. Die „MINT-freundlichen“ Schulen haben die MINT-Qualifikation besonders im Blick und engagieren sich für den MINT-Nachwuchs. Das ist aus unserer Sicht genau der richtige Ansatz, um die Begabungen der Jugendlichen früh zu erkennen und zu fördern und ihr Interesse für technische Berufe zu wecken. Denn die Arbeitsmarktchancen in diesem Bereich sind groß.“

„Es gilt, die digitale Mündigkeit und persönliche Souveränität von Schülerinnen und Schülern zu stärken, sie auf die digitalisierte Welt vorzubereiten, insbesondere durch das Lernen mit und über digitale Medien und Technologien, über informationelle Selbstbestimmung und die Vermittlung einer soliden informatischen Grundbildung. Hierfür ist die Ehrung ,Digitale Schule‘ in Verbindung mit dem MINT-Schwerpunkt eine hervorragende Möglichkeit für die Schule, eine Standortbestimmung vorzunehmen - und eine besondere Gelegenheit für mich, den Schulen, die sich auf den Weg machen, dafür herzlich zu danken“, sagte Thomas Michel, Geschäftsführer Dienstleistungsgesellschaft für Informatik (DLGI).

Die »MINT-freundlichen Schulen« werden für Schülerinnen und Schüler, Eltern, Unternehmen sowie die Öffentlichkeit durch die Ehrung sichtbar und von der Wirtschaft nicht nur anerkannt, sondern auch besonders unterstützt. Bundesweite Partner der Initiative »MINT Zukunft schaffen« zeichnen in Abstimmung mit den Landesarbeitgebervereinigungen und den Bildungswerken der Wirtschaft diejenigen Schulen aus, die bewusst MINT-Schwerpunkte setzen. Die Schulen werden auf Basis eines anspruchsvollen, standardisierten Kriterienkatalogs bewertet und durchlaufen einen bundesweit einheitlichen Bewerbungsprozess.

MINT-freundliche Schule

Der Wirtschaftsstandort Deutschland ist gefährdet durch den Mangel an Nachwuchs in den MINT-Qualifikationen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik). Der Engpass an naturwissenschaftlich-technisch qualifizierten Fachkräften ist ein strukturelles Problem, das heute schon eine Wachstums- und Innovationsbremse verursacht – mit steigender Tendenz.

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 MINT-freundliche Schule

Wieder “MINT-freundliche Schule”

Landauer Realschule wurde erneut ausgezeichnet

Landau. Am Dienstag wurden in Freising 74 Schulen aller Schularten aus Bayern als „MINT-freundliche Schulen“ für ihre Schwerpunktsetzung Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik geehrt. Eine davon ist die Viktor-Karell-Realschule, die zu den 40 Schulen gehört, die sich erfolgreich zum zweiten Mal um den Titel beworben hatten.

Die Ehrung der Schulen steht unter der Schirmherrschaft des Kultusministers Dr. Ludwig Spaenle sowie der Kultusministerkonferenz. Thomas Sattelberger, Vorsitzender der wirtschaftsnahen Bildungsinitiative „MINT Zukunft schaffen“ (auf dem Bild rechts) lobte das Engagement der Landauer Realschule: „Die ganze Schulgemeinschaft, ihre Lehrkräfte, Eltern, Schüler und Partnerunternehmen sind bemüht, junge Menschen für berufliche MINT-Perspektiven zu gewinnen, ihre Potenziale zu wecken und ihnen ihre Aufstiegschancen aufzuzeigen – unabhängig von Herkunft und Geschlecht.“

Geschäftsführer Dr. Christof Prechtl, Leiter Abteilung Bildung der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft, erklärte: „Die bayerische Wirtschaft braucht hochqualifizierte MINT-Nachwuchskräfte. Bereits im Jahr 2020 werden mehr als 230.000 Fachkräfte auf dem Arbeitsmarkt in Bayern fehlen. Um diesem Mangel entgegen zu wirken, benötigen wir schon in den Schulen Programme, die früh die Begeisterung junger Menschen für Technik fördern. Die MINT-freundlichen Schulen beweisen, dass sie die MINT-Fächer besonders im Blick haben und sich für den MINT-Nachwuchs engagieren.“

Die „MINT-freundlichen Schulen“ werden für Schülerinnen und Schüler, Eltern, Unternehmen sowie die Öffentlichkeit durch die Ehrung sichtbar und von der Wirtschaft nicht nur anerkannt, sondern auch besonders unterstützt. Bundesweite Partner der Initiative „MINT Zukunft schaffen“ zeichnen in Abstimmung mit den Landesarbeitgebervereinigungen und den Bildungswerken der Wirtschaft diejenigen Schulen aus, die bewusst MINT-Schwerpunkte setzen. Die Viktor-Karell-Realschule wurde auf Basis eines anspruchsvollen, standardisierten Kriterienkatalogs bewertet und durchlief einen bundesweit einheitlichen Bewerbungsprozess. Seit einigen Jahren hat sie sich mit einer großen Vielfalt an Aktivitäten, u. a. Forscherklassen, Girls‘ Day Akademie für Mädchen oder Robotik als MINT-freundliche Schule etabliert. Auf der Homepage der Schule gibt es ständig aktuelle Informationen zu diesem Thema.

Wieder MINT-freundliche Schule: Schulleiter Robert Taitsch (2. von rechts), MINT-Beauftragter Matthias Hanauer (2. von links) und Schülerin Cheredade Stangl nahmen in Freising die Auszeichnung für die Landauer Realschule entgegen.