Informationen zum Gebundenen Ganztag

Sehr verehrte Eltern und Erziehungsberechtigte unserer zukünftigen Schülerinnen und Schüler der 5. Jahrgangsstufe im kommenden Schuljahr 2019/2020,

 

seit einigen Jahren werden bei uns Schülerinnen und Schüler auch in Gebundenen Ganztagsklassen (eine 5. und eine 6. Klasse) unterrichtet. Wir wollen Sie ganz besonders auf dieses Angebot aufmerksam machen. Die gebundene Form der Ganztagsschule, wie wir sie anbieten, mit einem rhythmisierten Unterricht unterscheidet sich wesentlich von der offenen Form, die nur eine nachmittägliche Betreuung vorsieht. Eine qualitativ hochwertige Ausstattung in neuen Räumen und motivierte, qualifizierte Lehrkräfte für den Ganztagsbereich tragen dem zunehmend an Bedeutung gewinnenden Ganztagsunterricht Rechnung. Das Kultusministerium bezeichnet den Ausbau der Ganztagsangebote als einen wesentlichen Beitrag zur zukunftsorientierten Weiterentwicklung des bayerischen Bildungswesens. „Er ermöglicht nicht nur eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Eltern und Erziehungsberechtigte, sondern trägt auch zu mehr Chancengerechtigkeit und individueller Förderung für die Schüler bei“, verkündet das Kultusministerium auf ihrer Homepage. Wir stimmen dem bei und setzen im kommenden Jahr auf Neuerungen, die noch mehr die individuellen Neigungen unserer neuen Ganztagsschüler aufgreifen. Je nachdem, ob sich Ihr Kind mehr im sportlichen, kreativen oder musischem Bereich beheimatet fühlt, ein starkes Ruhebedürfnis hat oder auch etwas Neues ausprobieren möchte, versuchen wir, Ihrem Kind eine Möglichkeit zu schaffen, zwei Mal pro Woche in den Mittagsstunden in lockerer Atmosphäre seine Talente auszuleben oder bewusst zu entspannen. Der Stundenplan wird neu überarbeitet, auch am Vormittag soll es Gelegenheit zur Freiarbeit geben. Wir bieten mit unserem Gebundenen Ganztagsangebot einen guten Rahmen für individuelle Förderung und soziales Lernen. Gerne beantworten wir Ihre Fragen zum Gebundenen Ganztag. Eine gute Gelegenheit bietet sich an unserem Informationsabend zum Übertritt am  11. März 2019.

 

gez. Josef Wimmer, Schulleiter

 

EINLADUNG

zum Informationsabend zum Übertritt am 11. März 2019 und

zum Tag der offenen Tür am 5. April 2019

 

Sehr verehrte Eltern,

Ihr Kind besucht gerade die 4. Klasse. Zum kommenden Schuljahr stehen Sie vor der Entscheidung, welche weiterführende Schule die richtige für Ihr Kind ist. Deshalb laden wir Sie herzlich zu unserer Informationsveranstaltung zum Übertritt und zum Tag der offenen Tür an unsere Realschule ein.

 

Informationsabend zum Übertritt an die Realschule

Eltern, die ihr Kind für das nächste Schuljahr an der Staatlichen Realschule Landau anmelden wollen, erhalten am Montag, 11. März 2019, ausführliche Informationen über Aufnahmebedingungen, Anmeldeformalitäten, Probeunterricht und Ganztagsbetreuung sowie zu Anforderungen, Ausbildungsmöglichkeiten und berufliche Perspektiven der Realschule. Eine Führung durch das Schulgebäude schließt sich an.

Die Veranstaltung beginnt um 19:30 Uhr in der Schulmensa. Der Übertritt in die 5. Jahrgangsstufe der Realschule ist möglich für Schülerinnen und Schüler aus der 4. Klasse Grundschule und der 5. Klasse Mittelschule. Wollen Schüler aus der Montessorischule in die Realschule übertreten, ist eine Anmeldung an der Realschule im üblichen Zeitraum zum Probeunterricht erforderlich. Die Schulleitung informiert über die weitere Vorgehensweise

 

Tag der offenen Tür an der Realschule Landau

Am Freitag, 5. April, findet an der Viktor-Karell-Realschule ein Tag der offenen Tür statt. Alle am Schulleben der Realschule interessierten Besucher sind herzlich willkommen. Vor allem Eltern, deren Kinder im kommenden Schuljahr die Staatliche Realschule Landau erstmals besuchen möchten, können in der Zeit zwischen 14 und 17 Uhr zusammen mit ihren Kindern die Schule besichtigen. Sie lernen dabei die Realschule von innen kennen, können an einem Parcours mit Aktionen in den einzelnen Fächern teilnehmen, sich in den einzelnen Fachräumen umsehen, erleben verschiedene Präsentationen und erhalten Einblicke in unterrichtliche und außerunterrichtliche Aktivitäten sowie Informationen zum Übertritt in die 5. Jahrgangsstufe und zur gebundenen Ganztagsklasse. Nach der offiziellen Begrüßung durch den Schulleiter, Realschuldirektor Josef Wimmer, um 14 Uhr, in der Turnhalle, bilden sportliche Aufführungen den Auftakt. Für das leibliche Wohl der Gäste sorgen der Elternbeirat und das Hausmeisterehepaar Hackl.

Nachruf Christina Löw

Nachruf

Die Staatliche Realschule Landau trauert um

 

Christina Löw
(geb. am 19.04.1958, gest. am 12.01.2019)

 

Die geschätzte Kollegin unterrichtete von 1996 bis 2018 die Fächer Mathematik, Physik und Katholische Religionslehre an unserer Realschule.

 

Frau Löw war eine liebenswerte und herausragende Erzieherpersönlichkeit mit reicher pädagogischer Erfahrung. Die hilfsbereite, beliebte und zuverlässige Kollegin setzte ihre ganze Arbeitskraft für die Bildung und Erziehung der ihr anvertrauten jungen
Menschen ein.

 

Wir werden unserer Kollegin ein ehrendes Gedenken bewahren.

 

Für die Schulfamilie

Josef Wimmer, Realschuldirektor

„Lesen für Tansania“ erreichte Spendenrekord

Landauer Realschule unterstützt mit über 2000 Euro ihre afrikanische Partnerschule

Landau. Das suahelische Wort „Asante“ bedeutet so viel wie „Danke“ und dieses Gefühl der Dankbarkeit dürfte letzte Woche auch Erasto Naakule, Leiter des Fördervereins, in Tansania verspürt haben, als er erfuhr, dass die Spendenaktion der Landauer Realschule erfolgreich abgeschlossen wurde. Die Viktor-Karell-Schule finanziert seit vielen Jahren die Schulgelder für Schüler aus sehr armen Familien, die die Seminarschule Katoke in Bilharamulo/Tansania besuchen. Um Spendengelder für die Partnerschule zu sammeln, wurde die Aktion „Lesen für Tansania“ von der Redaktion der Schülerzeitung ins Leben gerufen. Im zwölften Durchgang lasen heuer 300 Realschülerinnen und -schüler seit Beginn der Weihnachtsferien in ihrer Freizeit selbstständig Bücher. Sponsoren, z. B. die Eltern, belohnten ihren Leseeifer mit einer zuvor vereinbarten Seitenspende.

Nun sind die letzten Lesepässe eingegangen und es konnte der Kassensturz gemacht werden: Die Summe von 2512,07 EUR liegt weit über den Erwartungen und ist der neue Rekord der Aktion. Zum Vergleich wurden 2009 „nur“ 610,62 Euro gespendet. Die fleißigsten Leser kamen dieses Jahr aus der sechsten Jahrgangsstufe. Den Klassenrekord erreichte die 6c mit 314,85 EUR und 6275 gelesenen Seiten. Die Klassenleiterin Christine Kiermaier unterstützt seit Jahren das Hilfsprojekt und motiviert dementsprechend ihre Deutschklassen. So hat sie vor Weihnachten eine Lesewoche initiiert, um die Lesefähigkeit ihrer Schüler zu steigern und für das soziale Projekt Gelder zu sammeln. Auf dem zweiten Platz folgte die Klasse 6b mit 295,65 Euro und 4468 Seiten. Insgesamt wurden 41995 Seiten gelesen. Auf die Frage, warum die Jugendlichen an dem Projekt teilnehmen, kam am häufigsten die Antwort, den Kindern helfen zu wollen. Auch wurde dabei nicht zurückgeschreckt, das eigene Taschengeld zu spenden.

Realschuldirektor Josef Wimmer zeigte sich beeindruckt von dem sozialen Engagement seiner Schüler, das gleichzeitig noch der immer wichtiger werdenden Leseförderung dient, und bedankte sich für die rege Teilnahme und die Spendenbereitschaft der Sponsoren. Erasto Naakule wurde schon von Organisator und Betreuungslehrer der Partnerschaft Josef Plank per WhatsApp die freudige Botschaft übermittelt. „Great. That will help! Thanks very much! Please pass my appreciation!“, war die erste Reaktion aus Tansania. Seit über zwanzig Jahren besteht nun schon diese Partnerschaft, insgesamt konnten bisher 180 Schüler unterstützt werden. Die Spendengelder der Realschule sollen aber vor allem Mädchen eine notwendige Schulbildung zukommen zu lassen. Auch Kindern, die nicht den ganzen Betrag zahlen können, soll durch Aufstockung geholfen werden, denn ohne eine ausreichende Schulbildung sind die Aussichten auf eine Berufsausbildung schlecht.

Die Chance einen echten tansanischen Lehrer kennen zu lernen, bekommen die Realschüler demnächst im Mai, denn Erasto Naakule besucht die Landauer Realschule. Ihn wird die ehemalige Schülerin Fatuma Azizi Adam begleiten, deren Schulgeld von der Landauer Realschule bezahlt wurde. Das Mädchen stammt aus einer kinderreichen Familie und konnte sich über die weiterführende Schule für das College qualifizieren. Heute arbeitet die 29-Jährige in einer Bank, die Kleinkredite an Landwirte vergibt.

  

Rekordspende bei „Lesen für Tansania“: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer trafen sich mit den Organisatoren und Schulleiter Josef Wimmer zum Abschluss der Aktion.

Vorgeschmack auf die Berufswelt

Neuntklässler der Landauer Realschule im BMW-Werk Dingolfing

Landau. Vor kurzem besuchten an vier verschiedenen Terminen alle neunten Klassen der Viktor-Karell-Realschule das BMW-Werk in Dingolfing. Nach allgemeinen Informationen, einem Überblicksfilm und Sicherheitsunterweisungen im Besucherpavillon wurden die Schülerinnen und Schüler -  ausgestattet mit Warnwesten, Ohrhörern und Schutzbrillen – durch die hochtechnisierte Produktion geführt. Auf dem riesigen Unternehmensgelände wurden die einzelnen Stationen des Fahrzeugbaus per Bus angefahren.

Das Presswerk, das täglich mehr als 1500 Tonnen Stahl- und Aluminiumblech zu Karosserieteilen verarbeitet, beeindruckte die jungen Besucher durch seine gigantischen Press-Straßen. Im sich anschließenden Karosseriebau wurde gezeigt, wie aus den Autoteilen und Baugruppen durch Punktschweißen und Klebetechnik die Rohkarossen entstehen. Diese werden über ein Schienensystem schwebend zu den weiteren Produktionsabläufen transportiert.

Besonders spannend war für die Schüler die Führung durch die Montagehallen, da sie hier die im Unterricht erlernten Begriffe zu einzelnen Unternehmensbereichen eindrucksvoll vorgeführt bekamen. Vor allem das Fertigungsprinzip der zeitgenauen „Just-in-time“-Anlieferung von Baugruppen für den Innenausbau, das mittlerweile zu „Just-in-sequence“ verfeinert wurde, war dabei für die Jugendlichen begreifbar. Mitarbeiter in blauer Werkskleidung verarbeiten die direkt an das Montageband gelieferten Autoteile: Kabelbäume werden verlegt, Scharniere angeschraubt, Lichter eingebaut, Scheiben eingesetzt. Für die einzelnen Arbeitsschritte werden Hilfsmittel verwendet, so dass die Mitarbeiter ihre Tätigkeiten mit minimalem Kraftaufwand und besten ergonomischen Bedingungen erledigen können. Aufgrund dessen ist der Frauenanteil in der Montage sehr gestiegen. Zum Schluss sahen sich die Jugendlichen noch die Endabnahme an, bei der die fertigen Autos auf dem Rollenprüfstand mittels Roboter und Computer auf ihre Qualität untersucht werden.

Nach einer Mittagspause stand am Nachmittag der Besuch der hausinternen Ausbildungsabteilung auf dem Programm. Hier wurde jede Klasse in zwei Gruppen geteilt und durch die verschiedenen Bereiche geführt, zum Beispiel Innenausstattung, Kfz-Werkstatt und -mechatronik oder Lackiererei. In der Basisausbildung trafen die Jugendlichen einige ehemalige Schulkameraden wieder, die im September eine Ausbildung bei BMW angefangen haben. In Dingolfing starten jedes Jahr rund 250 Auszubildende ihren beruflichen Werdegang. Zum Abschluss des Rundgangs wurden die Mädchen und Jungen noch ermuntert, sich vor der endgültigen Berufswahl auf alle Fälle für Praktika zu bewerben. Der Besuch beim größten Arbeitgeber der Region war für die Realschülerinnen und -schüler sehr interessant und hinterließ bei so manchem einen Vorgeschmack auf die Berufswelt.

  

Besuch beim größten Arbeitgeber der Region: Die neunten Klassen der Landauer Realschule besuchten das BMW-Werk in Dingolfing und die Ausbildungsabteilung. Im Bild die Klasse 9b.

 

Cecilia Özkaya als beste Vorleserin an der Realschule gekürt

Traditioneller Vorlesewettbewerb der 6. Klassen am Nikolaustag durchgeführt

Lesen ist Denken mit fremdem Gehirn. Mit diesem Zitat von Jorge Luis Borges startete der diesjährige Vorlesewettbewerb des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels an der Viktor-Karell-Realschule. Bereits in den Wochen zuvor wurden die Klassensieger in den 6. Klassen ermittelt, die sich schließlich am Nikolaustag dem Schulentscheid unter der fachkundigen Jury der Deutschlehrkräfte Simone Friedl, Christine Kiermaier, Stephanie Koller und Josef Plank sowie den Mitgliedern des Elternbeirates, Birgit Schrögmeier und Margrit Schuder, stellten. Dank Buchklassiker wie „Matilda“ von Roald Dahl oder „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ von Maike Stein konnten die Zuhörer in fremde Welten eintauchen. Spannend fand das Publikum auch den „Baum der Wünsche“ von Katherine Applegate und „Spezial-Agent Mumie – Schief gewickelt“ von Steve Cole. In der zweiten Runde galt es dann, mit einem unbekannten Text zurechtzukommen und die Jury zu überzeugen. Die Klassensieger Verena Fliegerbauer (6a), Christoph Schäfer (6b), Emma Eisgruber (6c) und Cecilia Özkaya (6d) lasen aus dem wunderbaren Buch „Drachen erwachen“ von Valija Zink vor. Wer bis jetzt dachte, Drachen existierten nur im Mittelalter, der wurde von den Vorlesern eines Besseren belehrt. Drachen gibt es wirklich und leibhaftig, im Jahr 2018, mitten in Berlin im 8. Stock. Glauben Sie nicht? Na, dann einfach mal bei der Wohnungsinhaberin Frau Tossilo klingeln...Mit großer Lebendigkeit und Lesefreude trugen die Kinder die ersten Kapitel des Buches vor und so hatten die Erwachsenen kein leichtes Spiel, den Schulsieger zu küren. Letzten Endes konnte Cecilia Özkaya in beiden Durchgängen überzeugen und darf nun die Realschule beim Kreisentscheid vertreten. Doch leer gingen auch die anderen Vorleser nicht aus. Neben Buchgutscheinen für die Stockerlplätze aus den Händen des Elternbeirates durften sich alle Kinder über einen schokoladigen Nikolaus freuen und sich von ihren Klassenkameraden für die gelungene Teilnahme am Wettbewerb beglückwünschen lassen.

Vergleich der Schulsysteme durch Job Shadowing

Fortbildungsbesuch finnischer Lehrerinnen an der Landauer Realschule

Landau. ”Pientä väli palaa suomalaisille vieraille – eine kleine Stärkung für unsere finnischen Gäste“, stand auf einem Kärtchen vor dem liebevoll zubereiteten Brotzeitteller im Lehrerzimmer der Viktor-Karell-Realschule. Er war bestimmt für drei Kolleginnen aus Finnland, die zu einem Fortbildungs-Besuch im Rahmen des EU-Lehrer-Austausches in der Bergstadt waren.

Das Motto der Europäischen Union lautet „United in Diversity – In Vielfalt geeint“. Damit das Motto nicht nur reine Theorie bleibt, sondern auch praktisch erlebt werden kann, hat die Europäische Kommission neben dem Erasmus-Austausch-Programm für Studenten auch die „Erasmus plus Projekte“ ins Leben gerufen. Sie haben das Ziel, unterschiedlichen Berufsgruppen, darunter auch Lehrern, die Unterschiede, vor allem aber die Gemeinsamkeiten europäischer Staaten zu verdeutlichen. Bei dem sogenannten „Job Shadowing“ geht es darum, Personen bei der Arbeit zuzuschauen und dadurch die Berufsbedingungen kennenzulernen.

Drei Pädagogen aus der finnischen Stadt Jyväskylä waren deshalb nach Landau gereist, um ihre deutschen Kollegen zu besuchen und sich mit ihnen auszutauschen. „Gerade in der Bildung können wir viel voneinander lernen. Es ist wichtig, aufeinander zuzugehen und den persönlichen Kontakt zu etablieren und zu halten“, betonte Josef Wimmer, Direktor der Landauer Realschule. Der Austausch bietet allen Beteiligten die wechselseitige Möglichkeit, Einblicke in den Unterricht anderer Nationen zu erlangen.

„In Deutschland wird sehr schülerorientiert unterrichtet. Es gibt viele Gruppenarbeiten und angeregte Diskussionen. Und: die Schüler arbeiten sehr konzentriert“, bemerkte Tarja Seppälä-Pänkäläinen, Rektorin der Säynätsalon yhtenäi – Schule in Jyväskylä, nach den Unterrichtsbesuchen in den verschiedenen Klassen. Mit ihren Kolleginnen Elina Viitanen und Niina Honkala übernahm sie anschließend selbst eine Unterrichtsstunde und berichtete – selbstverständlich in englischer Sprache – den Schülern der neunten Jahrgangsstufe ausführlich über ihre Heimat-Bildungsstätte: Mit Hilfe von zahlreichen Fotos und Graphiken wurde der dortige Schulalltag veranschaulicht. Beim Vergleich der Schulsysteme bemerkte Tarja Seppälä-Pänkäläinen, dass in Deutschland die Wahl der weiterführenden Schulart sehr früh erfolge. Denn: alle finnischen Schüler werden bis zur zehnten Jahrgangsstufe gemeinsam unterrichtet. Der Unterricht findet ganztags statt und jedes Schulkind erhält deshalb ein kostenloses Mittagessen in der Mensa.

Befragt nach ihren abschließenden Erfahrungen, geraten die finnischen Kollegen ins Schwärmen: Sie sprechen von disziplinierten und höflichen Schülern, aber auch davon, dass sie im Kreis der Landauer Kollegen sehr herzlich und offen aufgenommen wurden. Außerdem zeigten sie sich begeistert von den angenehmen Rahmenbedingungen an der Realschule:  die schönen, ansprechenden Gebäude, der heimelige Pausenhof, die umfangreiche Ausstattung und das „sehr gute Essen" in der schuleigenen Mensa. Um den ausländischen Kollegen einen weiteren Einblick in die deutsche Schullandschaft zu ermöglichen hatte die Koordinatorin des „Erasmus plus Projektes“, Andrea Gallersdörfer, zudem einen Besuch in der nahegelegenen Montessori-Schule Landau sowie die Besichtigung des neu erbauten Gymnasiums in Ergolding organisiert. In beiden Fällen wurden die finnischen Kollegen in vorbildlicher Weise aufgenommen und betreut.

Die neu begonnene Partnerschaft soll jedoch nicht im Sande verlaufen. So wird  unter anderem ein Gegenbesuch nach Jyväskylä in Erwägung gezogen – im kommenden Jahr wollen einige Landauer Lehrkräfte die Reise nach Finnland antreten. Denn: Der enge Austausch zwischen den Schulen ist ein gutes Beispiel für eine gelungene Zusammenarbeit, die erheblich zum europäischen Verständnis und dem Wissen um die große Vielfalt Europas beiträgt.

  

Besuch in der Schulküche: Die drei finnischen Lehrerinnen (rechts im Bild) sahen sich unter anderem den Unterricht in Haushalt und Ernährung der Achtklässler an. 

 

Radiopraxis für Realschüler

Workshop in Burghausen und Schulradiowettbewerb „TurnOn“

Landau. Vor sieben Jahren wurde Radio RSL, der Schulradiosender der Viktor-Karell-Realschule gegründet. Auch dieses Schuljahr fanden sich viele neue Jungradioreporter ein, um das Schulradio weiter auszubauen. Unterstützt wird das Projekt wieder vom Bayerischen Rundfunk. Dieser lud sechs Schülerinnen und Schüler sowie die Betreuungslehrkräfte Jörg Ludwig und Josef Plank zum dreitägigen Workshop nach Burghausen ein, bei dem die wichtigsten Radioformen nebst Praxis eingeübt wurden. So erfuhren die Jugendlichen in verschiedenen Workshops, wie man eine Umfrage oder ein Interview richtig gestaltet.

Aber auch die Reportage vor Ort kam dabei nicht zu kurz. Deshalb durften die Realschüler an unterschiedlichen Orten in Burghausen ihrer journalistischen Tätigkeit nachgehen. Eine Gruppe besuchte zum Beispiel die Burg, währenddessen sich eine weitere an der Herstellung von Glaskunstobjekten betätigen durfte.  Die Redakteure des Bayerischen Rundfunks gaben wertvolle Tipps bei der Aufnahme sowie im Umgang mit der Technik.

Der letzte Tag stand im Zeichen der Sendung. Nun konnten die einzelnen Teams ihre Beiträge vorstellen. Nach einer ausführlichen Besprechung kehrten die frischgebackenen Radioprofis zurück nach Landau, um die nächste Sendung in Angriff zu nehmen. Diese wird am Unsinnigen Donnerstag ausgestrahlt. Hierzu sind schon wieder spannende Themen wie „Elternaussagen widerlegen leicht gemacht“, „Prüfungsangst“ oder „Faschingshits 2019“ in Arbeit. Als offizielle Partnerschule des Bayerischen Rundfunks nimmt das RSL Team natürlich auch wieder am „TurnOn“ Schulradiowettbewerb teil. Dabei unterstützt der bekannte Reporter Harald Mitterer aus Mamming wie die Jahre zuvor die Landauer.

 

Radioworkshop in Burghausen: Die Jungredakteure der Landauer Realschule bekamen  journalistische und technische Tipps von Profis. Im Bild von links Jenny Ludwig, Julia Deisinger, Timo Nittmann, Simon Liedl und stehend Erika Ellert und Suela Hoti.

Mit GPS auf Schnitzeljagd 2.0

Erster Schul-Cache Bayerns an der Landauer Realschule

Landau. Ein Papagei sitzt hoch oben im Baum vor dem Schulhaus. Mit kleinen Schildchen, auf denen Zahlen stehen, hat man ihn an einem Ast festgebunden. Gracia, Martyna, Max, Samuel und Dennis freuen sich über den Fund. Dieser bunte Vogel wird ihnen weiterhelfen. Sie entnehmen dem Behälter neben dem Tier die Aufgaben, rechnen, kombinieren und tüfteln und erhalten damit die Botschaft, die sie dringend benötigen: die nächsten Koordinaten für das GPS-Gerät. Jetzt bloß keine Zeit verlieren. Im Laufschritt folgen die Jugendlichen der Richtung, die die Koordinaten vorgeben. Samuel hält den Blick fest auf das Navigationsgerät gerichtet. Den ausgehöhlten Baumstamm sieht er erst, als er schon fast darüber gestolpert ist.

„Schnitzeljagd 2.0“, nennen die Geocacher ihr Hobby. Mit einem GPS-Gerät ziehen sie los und suchen einen Schatz, einen sogenannten "Cache". „Cache“ kommt aus dem Englischen und bedeutet so viel wie „verstecktes Lager“, das griechische „Geo“ steht für „Erde“. Weltweit sind rund 3 Millionen Geocaches versteckt.

Auch die Schüler der gebundenen Ganztagsklasse 5a der Viktor-Karell-Realschule durften kurz nach den Herbstferien mit ihren Lehrkräften Andreas Dengler und Andrea Gallersdörfer das „Geocachen“ ausprobieren und begaben sich dabei auf die abenteuerliche Suche nach dem Schatz der Piraten. Ausgerüstet mit den schuleigenen Navigationsgeräten und den nötigen Anfangskoordinaten begann die Jagd nach dem ersten Schul-Cache Bayerns.

Es klingt alles ganz einfach, doch der kniffligste Teil ergibt sich erst bei der Suche: Das GPS-Gerät zeigt nämlich nur ungefähr den Punkt an, an dem ein Cache versteckt liegt. Verborgen in Zaunpfosten, hinter Abdeckungen, in hohlen Steinen oder sogar in eigens montierten KG-Rohren waren die Verstecke der einzelnen Stationen gar nicht so leicht zu finden.

Die "Schatzsuche" wurde erschwert durch Rätsel, Rechnungen und kniffligen Fragen aus dem naturwissenschaftlichen Unterricht: Die Kinder mussten achsensymmetrische Figuren erkennen und Merkmale von Säugetieren nennen. Das Wissen über die Vorgänge im eigenen Körper konnten die Schatzsucher ebenso gut brauchen, wie das Anwenden von Teilbarkeitsregeln aus dem Mathematikunterricht.

Auch sportliche Herausforderungen und Geschicklichkeitsübungen mussten auf dem Weg zum Piratenschatz gemeistert werden: Mit Hilfe von Holzrohren durften die Schüler Kanonenkugeln an Bord holen, lose Ladung wurde mit verschiedenen Seemannsknoten festgezurrt. Auch das Falten von kleinen Booten fiel den jungen Seeräubern nicht leicht.

An der letzten Station wurden alle gesammelten Daten zusammengetragen und in eine neue Koordinate überführt. „Dort ist unser Piratenschatz versteckt!“, meint Max. „In welche Richtung müssen wir?“ Alle haben letztendlich die Stelle gefunden, an der der Piratenschatz versteckt war und die verdiente süße Belohnung aus der entdeckten Schatzkiste erhalten.

Wer den Schulcache der Realschule Landau selber erleben möchte, kann unter der Adresse: www.geocaching.com eine Schatzkarte und die erforderlichen Informationen über die Seeräuber-Runde herunterladen.

Erster Schul-Cache Bayerns: Die Ganztagsklasse 5a der Landauer Realschule durfte zusammen mit ihrer Biologielehrerin Andrea Gallersdörfer, Organisatorin des Projekts, den Geocache „loggen“

 

Kleiner Prinz, Waldschrat, Wunschpunsch und Odysseus

Vorlesetag für die fünften Klassen der Landauer Realschule

Landau. Am vergangenen Freitag fand zum 15. Mal der Bundesweite Vorlesetag statt, der in diesem Jahr erstmals unter einem Motto stand – und zwar „Natur und Umwelt“. Auch die Viktor-Karell-Realschule beteiligte sich an der gemeinsamen Initiative der Wochenzeitung „Die Zeit“, der Stiftung Lesen und der Deutschen Bahn Stiftung. Während in vielen Klassen von den Lehrkräften vorgelesen wurde, hatte man für die vier fünften Klassen externe „Lesepaten“ eingeladen, die alle beruflich mit dem diesjährigen Rahmenthema verbunden sind.

Die Ganztagsklasse 5a durfte Heinrich Trapp begrüßen, dessen Behörde auch Natur- und Umweltaufgaben erfüllt. Der Landrat las aus seinem Lieblingsbuch „Der kleine Prinz“ vor, was die Jungen und Mädchen bald in seinen Bann zog. Obwohl der Roman von Antoine de Saint-Exupéry eigentlich für Erwachsene geschrieben wurde, verstanden die Kinder recht schnell, worum es geht. Dass Lebewesen wie die Rose oder ganze Planeten zerstört werden können, wenn man nicht „mit dem Herzen sieht“, leuchtete ihnen sofort ein. Im Anschluss an die Lesung wollten die Schüler natürlich auch noch anderes von dem früheren Lehrer erfahren, zum Beispiel sein Alter, so dass die Stunde viel zu schnell vorbei war.

Die Schülerinnen und Schüler der 5b hatten Maria Stuhlfelner vom Amt für ländliche Entwicklung Niederbayern zu Gast. Die Projektleiterin aus der Abteilung Land- und Dorfentwicklung hatte das Kinderbuch „Tom und der Waldschrat“ von Claudia Mende mitgebracht, in dem sich alles um die Themen Umwelt- und Tierschutz dreht. Gebannt lauschten die Fünftklässler dem Abenteuer eines Jungen, der sich mit einem kleinen Waldgeist anfreundet – eine lustig erzählte Geschichte, die auch zum Nachdenken anregt. Nach dem Lesen von Textausschnitten gab die studierte Vermessungsingenieurin anhand von Flurkarten noch einen Einblick in ihre Arbeit, die auch die Verschönerung von Ortsbildern umfasst.

Vorlesepatin der Klasse 5c war Angelika Hable, die an der Technischen Hochschule Deggendorf für die MINT-Förderung zuständig ist. Die Diplom-Biologin las den Kindern Textstellen aus Michael Endes Roman „Der Wunschpunsch“ vor, in dem unter anderem die geplante Ausrottung von Tierarten und das Vergiften von Flüssen durch den Zauberer beschrieben wird. Im Anschluss entwickelte sich eine rege Diskussion um die Wunder der Natur, von denen sich der Mensch viel abschauen kann. Die Vorleserin erklärte den Schülerinnen und Schülern das wissenschaftliche Gebiet der Bionik – der technischen Nutzung von Strukturen in Pflanzen- und Tierwelt – und lud zu Vorträgen der „Kinderuni“ an die Hochschule ein.

Sehr beeindruckt waren die Schülerinnen und Schüler der 5d schon durch das Auftreten ihres Vorlesers: Dr. Joachim Hamberger, Stellvertretender Leiter des Landauer Amts für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, kam standesgemäß in seiner Forstuniform und stellte nicht nur Passagen aus „Wald. Mensch. Heimat“ vor, einem seiner zahlreichen eigenen Sachbücher. Er schaffte es auch mit der Geschichte über Circe aus „Die Abenteuer des Odysseus“, geschrieben von Auguste Lechner, den Bogen zum Motto des Vorlesetags zu spannen. Natürlich wollten am Ende der Stunde die Schüler viel zum beruflichen Alltag ihres Gastes wissen. Der Diplom-Forstwirt beantwortete beispielsweise die Frage nach der Anzahl der Bäume in Deutschland mit einem anschaulichen Waldwachstums-Spiel.

Leseförderung wird an der Landauer Realschule seit langem großgeschrieben. Neben dem Vorlesetag finden auch Lesenächte und Büchereibesuche statt. In der Advents- und Weihnachtszeit wird es den Vorlesewettbewerb der sechsten Klassen und das beliebte „Lesen für Tansania“ geben, mit dem die ostafrikanische Partnerschule unterstützt wird.

  

Vorlesetag an der Landauer Realschule: Lesepaten der Fünftklässler waren Dr. Joachim Hamberger, Maria Stuhlfelner, Angelika Hable und Landrat Heinrich Trapp (sitzend von links). Mit im Bild Schulleiter Josef Wimmer, Organisatorin Britta Kühbeck und die Ganztagsklasse 5a. 

 

Girls‘ Day Akademie ausgezeichnet

MINT21-Preis zum zweiten Mal in Folge für die Landauer Realschule

München/Landau. Am unterrichtsfreien Mittwoch machte sich eine siebenköpfige Lehrer-Schüler-Gruppe der Viktor-Karell-Realschule auf den Weg in die Landeshauptstadt. Ziel des „Ausflugs“ war das Haus der Bayerischen Wirtschaft in der Max-Joseph-Straße. Nach einer Generalprobe am Vormittag wurden im Europasaal acht bayerische Realschulen mit dem „MINT21-Preis“ für verschiedene Projekte in den Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT) geehrt; eine neunte Schule bekam einen Sonderpreis. Bereits im vergangenen Jahr hatte die Realschule Landau die mit 500 Euro dotierte Auszeichnung für ihr Wahlfach „Schüler experimentieren – Technik für Kinder“ erhalten.

Dieses Mal konnte die Landauer „Girls‘ Day Akademie“, die im September in die sechste Runde gegangen ist, die Jury überzeugen. In München stellten vier der 15 Teilnehmerinnen des letztjährigen Durchgangs das Wahlfach mit einer Präsentation vor. Begleitet wurden sie von einer betreuenden Lehrkraft, dem MINT-Koordinator und dem Konrektor der Schule. Die Mädchen, die jetzt in der neunten Jahrgangsstufe sind, berichteten vor allem von den zahlreichen Unternehmenserkundungen und Praxiseinheiten in der Metall- und Holzbearbeitung sowie in der Elektrotechnik. Sie hatten auch einige ihrer besten Werkstücke mitgebracht und konnten dem Publikum mit Fotos und persönlichen Erfahrungsberichten einen anschaulichen Eindruck vom Ablauf des Technikprojekts vermitteln. Josef Schelchshorn, Vorstandsmitglied im Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw), hielt die Laudatio auf die Landauer Technikmädels und überreichte ihnen den Preis. Später lernten sie auch den neuen Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo kennen, der ihnen gratulierte und der Bitte nach einem Gruppenbild gerne nachkam.

Die Girls‘ Day Akademie ist ein Gemeinschaftsprojekt der bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbände bayme vbm mit der Agentur für Arbeit in Landshut und der Regionaldirektion Bayern. In den ersten beiden Projektjahren war die Viktor-Karell-Realschule eine von nur sieben bayerischen Pilotschulen, mittlerweile gibt es die GDA an 16 Standorten. Die Teilnehmerinnen erhalten eine praxisnahe, vertiefte Berufsorientierung und setzen sich intensiv mit naturwissenschaftlich-technischen Ausbildungsberufen sowie Studiengängen auseinander. Dazu kooperiert die Realschule Landau mit mehreren Unternehmen, weiterführenden Schulen, Hochschulen und weiteren externen Partnern vor Ort. Stärkenanalysen und Schlüsselkompetenzen sowie ein Bewerbungstraining gehören auch zum Programm. Im Mittelpunkt steht das praktische Tun in Lehrwerkstätten und dem Werkraum der Schule. Die fünf durchlaufenen Projektjahre haben gezeigt, dass bei den Mädchen ein großes Technikinteresse geweckt und die Berufswahl dementsprechend beeinflusst wurde.

 

MINT21-Preis für die Landauer Girls‘ Day Akademie: Patricia Schneider, Laura Müller, Vivien Hahn und Selina Salm (von links) nahmen den Preis und die Glückwünsche von Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo (rechts) in München entgegen. Mit im Bild: Konrektor Thomas Lippl (links), Betreuende Lehrkraft Britta Kühbeck und MINT-Koordinator Matthias Hanauer (Zweiter von rechts).

 

Vom Olympiastadion in den Bundestag

Landauer Realschüler auf Studienfahrt in Berlin

Landau. In der Woche nach den Herbstferien machten die fünf Abschlussklassen der Viktor-Karell-Realschule ihre lang ersehnte Studienfahrt nach Berlin. Auf der Hinreise wurde Halt in Mödlareuth gemacht – einem Dorf an der Grenze Bayerns zu Thüringen, das jahrzehntelang durch die deutsch-deutsche Grenze getrennt gewesen war. Dort erhielten die Schüler eine interessante Führung durch die Überreste der ehemaligen Grenzanlagen, die eine Flucht von DDR-Bürgern nach Westdeutschland verhindern sollten. Gegen Abend erreichten die zwei Busse der Reisegruppe Berlin und steuerten das Hotel in Wedding an. Später stiegen die Jugendlichen und ihre begleitenden Lehrkräfte auf die U-Bahn um und ließen nach einem kurzen Stadtbummel den Tag gemütlich ausklingen, manche in einem Irischen Karaoke-Pub im Europacenter.

Der nächste Tag begann mit einer großen Stadtrundfahrt: Die Route führte durch die wichtigsten Stadtteile und die beiden Stadtkerne des ehemals durch die Mauer geteilten Berlin. Es wurden auch einige Fotostopps eingelegt, so dass die Schülerinnen und Schüler einige Sehenswürdigkeiten näher in Augenschein nehmen konnten; zum Beispiel die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, das Brandenburger Tor und die „Mauerkunst“ der East Side Gallery. Die Tour endete am Alexanderplatz, von wo aus die Jugendlichen in Kleingruppen zu einer ersten Erkundung der Stadt auf eigene Faust aufbrechen durften. Am Abend sahen sich die Realschüler das Musical „Tanz der Vampire“ bzw. die Performance „Blue Man Group“ an, welche beide für Begeisterung sorgten.

Am Mittwochvormittag besuchte ein Teil der Reisegruppe den Berliner Zoo, den ältesten Deutschlands mit einer beeindruckend großen Vielfalt an Tierarten. Die anderen nahmen an einer Führung durch das Olympiastadion teil, bei der auch der VIP-Bereich und die Spielerkabinen besichtigt werden konnten. Am Nachmittag stand der Besuch des Bundestages auf dem Programm. Im Jakob-Kaiser-Haus empfing Bundestagsabgeordneter Max Straubinger die Landauer und gab einen Überblick über seine parlamentarische Arbeit. Die Jungen und Mädchen wollten danach nicht nur Privates über den Politiker erfahren, zum Beispiel wieviel Freizeit er in seinem vollen Terminkalender hätte, sondern waren auch an den unterschiedlichsten aktuellen Themen interessiert. Im Anschluss an die Gesprächsrunde gelangten die Zehntklässler und ihre Lehrer durch eine unterirdische Passage direkt in das Reichstagsgebäude. Dort durften sie auf der Besuchertribüne einer Sitzung beiwohnen. Natürlich durfte auch die Besichtigung der großen Reichstagkuppel nicht fehlen, von der man einen fantastischen Blick auf das abendliche Lichtermeer hatte. Zu späterer Stunde brachen die Klassen noch zu verschiedenen Attraktionen des nächtlichen Berlins auf, vom Fernsehturm bis zum Kurfürstendamm.

Im ehemaligen Stasigefängnis Hohenschönhausen am darauffolgenden Tag führten Zeitzeugen die Realschüler durch die Anlage und erläuterten, welchen Qualen die meist unschuldigen Insassen ausgesetzt waren. Die Jugendlichen waren erschüttert über die unmenschlichen Verhältnisse, die einst in dem Gefängnis geherrscht hatten. Den freien Nachmittag nutzten die Schüler, um Berlin genauer zu erkunden oder einkaufen zu gehen. Viele sahen sich auch weitere Sehenswürdigkeiten an, wie etwa das Wachsfigurenkabinett „Madame Tussauds“. Abends besuchte die Reisegruppe die bekannte Schülerdisco Dlight -„Matrix“. Nach dem ausgelassenen Tanzabend musste die Reisegruppe mit dem baustellenbedingten Schienenersatzverkehr und geschlossenen U-Bahnstrecken kämpfen und benötigte zwei Stunden zur Rückkehr ins Hotel.

Am Freitag musste man sich dann leider wieder auf die Heimreise begeben. An dem historisch wichtigen Datum des 9. November war diese Rückfahrt ein besonders intensives Erlebnis, denn in Berlin hatten die Studienfahrer viel über die Reichsprogromnacht 1938 und den Mauerfall 1989 erfahren. Viele Schilder entlang der Autobahn erinnern an die wechselvolle Geschichte Deutschlands und seiner Hauptstadt, zum Beispiel der ehemalige Westberliner Grenzübergang Dreilinden oder der Hinweis auf die Friedliche Revolution in Leipzig. Als die Reisegruppe am Nachmittag wieder Landau erreichte, waren alle einer Meinung: Diese Abschlussfahrt war ein einmaliges Erlebnis, das noch lange in Erinnerung bleiben wird.

 Studienfahrt nach Berlin: Die Abschlussklassen der Landauer Realschule besuchten auch das Olympiastadion.

 

Professionelle Nachwuchsreporter

Schulradio der Landauer Realschule ausgezeichnet

 

Landau. Radio RSL ist mittlerweile ein fester Bestandteil der Viktor-Karell-Realschule. Neben der Arbeit an den Sendungen für alle Schülerinnen und Schüler nehmen die Nachwuchsradioreporter seit einigen Jahren auch am „TurnOn-Schulradiowettbewerb“ des Bayerischen Rundfunks teil. Dieses Jahr hat es endlich geklappt. Es reichte zwar nicht für die ersten drei Plätze, aber der Beitrag „Die fünf besten Spicker“ von Magdalena Aigner (8a) und Leonie Schneider (8d) wurde von der Jury aus ca. 100 eingesendeten Beiträgen aus ganz Bayern unter die ersten acht gewählt. Beim großen Radiofest im Studio1 im BR-Funkhaus München konnte eine Abordnung des Landauer Realschulradios die Urkunde in Empfang nehmen. Damit hat das neue Radiojahr aber erst angefangen, denn als Partnerschule des Bayerischen Rundfunks wird RadioRSL an einem Workshop in Burghausen teilnehmen, bei dem die neuen Mitglieder des Schulradios von erfahrenen Coaches in die Feinheiten des Radiomachens eingeführt werden. Denn fertige Sendungen und Beiträge hören sich oft sehr spontan und professionell an, dass aber dahinter sehr viel Recherchearbeit, Aufnahmen, Schnitte und Verbesserungen am PC stecken, um einen zwei bis vierminütigen Beitrag zu produzieren, wissen die wenigsten. Also heißt es an der Realschule Landau bald wieder: „TurnOn!“.

 

Ehrung des Schulradioteams der Landauer Realschule: Jenny Ludwig (7b, links), Leonie Schneider (8d, Mitte) und Julia Deisinger (7b) bei der Preisverleihung im Funkhaus München.

 

Frische und Qualität

Supermarkterkundung der siebten Realschulklassen

 

Landau. Die Siebtklässler der Viktor-Karell-Realschule besuchten im Rahmen des Haushalt- und Ernährungsunterrichts zusammen mit ihren Lehrkräften Ingrid Ast und Kathrin Zellhuber den Verbrauchermarkt „Kaufland“. Michael Kirchner, Geschäftsführer von Kaufland, führte die Besucher durch das Geschäft.

 

Für die Schülerinnen und Schüler war der „Blickwinkel“ hinter die Kulissen eines Supermarktes neu. Die Jugendlichen durften Bereiche erkunden, die nicht jeder zu sehen bekommt: Warenannahme, Leergut, Backshop, Kühl- und TK-Lager. Der Geschäftsführer erklärte den Schülern wie ein Supermarkt aufgeteilt ist, warum jeder Bereich seinen bewusst ausgewählten Standort hat und wie sich das auf das Kaufverhalten der Konsumenten auswirkt.

 

Frische und Qualität haben oberste Priorität. So ist der Backshop im Geschäft Landau einer der umsatzstärksten der gesamten Supermarktkette Kaufland. Interessant war außerdem, dass über das System der Wärmerückgewinnung aus dem Kühlbereich der gesamte Supermarkt mittels Fußbodenheizung geheizt wird. Zum Schluss informierte Michael Kirchner die Gäste noch über verschiedene Ausbildungsstellen bei Kaufland.

 

Die Schüler waren sehr interessiert und fanden es gut, einmal hinter die Kulissen geschaut zu haben. Die beiden Lehrkräfte bedankten sich im Namen der Schule und der Schüler für die informative Führung.

 

 

 

Blick hinter die Kulissen: Die Siebtklässler der Landauer Realschule erkundeten den Verbrauchermarkt „Kaufland“.

 

Trachten, Armdrücken und Maßkrug-Stemmen

Bayerischer Tag an der Landauer Realschule

 

Landau. Am Kirchweihmontag fand an der Viktor-Karell-Realschule zur Pflege des Brauchtums ein „Bayerischer Tag“ statt. In den beiden ersten Schulstunden dichteten die Schülerinnen und Schüler der mittleren Jahrgangsstufen lustige „Gstanzl“, von denen einige später vor der ganzen Schulgemeinschaft präsentiert wurden. In der dritten Stunde nahmen alle Klassen ein gemeinsames Frühstück ein. Dazu gab es bayerische Leckereien wie warmen Leberkäse, Semmeln und Brezen. Angestoßen zum „Prosit der Gemütlichkeit“ wurde natürlich nur mit alkoholfreien Getränken.

 

Danach begrüßten die drei Schülersprecher Maximilian Milbich, Korbinian Stoiber und Sophia Weingartner, die den Mottotag organisiert hatten, mit einem zünftigen „Griasd eich“ alle Schüler und Lehrer in der bayerisch dekorierten Turnhalle. Das Moderatorenduo Michael Aures und Marco Stoiber führte mit Humor und Schlagfertigkeit durch die Veranstaltung. Im Mittelpunkt stand die Wahl zur „Superbayerin/Superbayer 2018“, wobei die ausgelosten Kandidaten in vielen Disziplinen geprüft wurden. Zunächst wurde das Trachten-Outfit der Paare aller Jahrgangsstufen, die einen roten Teppich entlang schreiten mussten, bewertet. Dazu brauchte es natürlich wie bei allen großen Castingshows eine Jury, die aus den Lehrerinnen Gudrun Hagen und Petra König sowie dem Zehntklässler Lucas Fischer bestand. Von „Turnschua des geht gar ned“ bis „so a fesches Dirndl“ wurde auf lustige Art und Weise kommentiert, so dass sich das Publikum teilweise das Lachen nicht mehr verkneifen konnte. Danach war Kraft beim Armdrücken und Maßkrug-Stemmen gefragt. Für alle drei Disziplinen gab es Punkte und nach einer kurzen Volkstanzeinlage von Fünftklässlerinnen standen die Sieger fest: Celine Tschaak (9b) und Josef Piller (6b) erhielten für die Erstplatzierung jeweils einen Schulpulli der neuesten Kollektion. Alle anderen Teilnehmer des Wettbewerbs bekamen Essensgutscheine überreicht. Die ganze Veranstaltung, die musikalisch umrahmt wurde, war eine willkommene Abwechslung im Schultag und ließ bayerische Traditionen aufleben.

 

 

 

Bayerischer Tag an der Landauer Realschule: Die Trachtenpaare mussten vor einer Jury und dem Publikum über den roten Teppich schreiten.

 

 

 

„Schneller Kick oder nachhaltiger Genuss“

Woche der Gesundheit und Nachhaltigkeit an der Realschule

Landau. Junge Menschen in Bayern leben in Zeiten, in denen ihre Möglichkeiten in Freizeit, Bildung oder künftigem Beruf schier grenzenlos erscheinen. Dies führt jedoch auch dazu, dass es für sie alles andere als leicht ist, hier den eigenen Weg zu finden. Groß ist das Angebot an Verlockungen und Suchtmitteln – ob stoffgebunden (z. B. Alkohol, Nikotin, Cannabis) oder stoffungebunden (z. B. Medien, Glücksspiel, Konsum) –, auf deren Missbrauch nach dem schnellen Kick ein psychisches oder physisches Tief folgt.

Schule und Elternhaus sind daher heute aus der Sichtweise des Kultusministeriums mehr denn je gefordert, die ihnen anvertrauten Kinder und Jugendlichen in ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu unterstützen. In der Woche der Gesundheit und Nachhaltigkeit vom 15. – 19. Oktober 2018 beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Schwerpunktthema: „Schneller Kick oder nachhaltiger Genuss“. Dort tauchten Fragen auf, wie „Was ist Genuss und ab wann wird dieser zur Sucht?“, „Wo sind die Grenzen?“, „Wie erkenne ich Suchtverhalten, gibt es Alarmzeichen?“, „Wie kann ich mich davor schützen?“ oder „Welche Konsequenzen kann der schnelle Kick haben?“ Den Teilnehmern wird somit die Möglichkeit eröffnet, sich selbstwirksam zu erleben und ihre „Ich-Stärke“ zu steigern.

In verschiedenen Themenbereich und unterschiedlichen Jahrgangsstufen konnten die Schülerinnen und Schüler einen Einblick bekommen. Den Kreislauf der Wiederverwertung lernen die Landauer Realschüler am Wertstoffhof in Landau kennen. „Der beste Abfall ist der, der gar nicht erst entsteht!“, erläuterte Ludwig Einhell vom Abfallwirtschaftsverband Isar-Inn. Er stand den Schülern der neunten Jahrgangsstufe bei ihrem Besuch des Wertstoffhofes Rede und Antwort. Der Experte informierte die Schüler über die verschiedenen Möglichkeiten, Wertstoffe zu trennen: Papier und Kartonagen, Glas, Plastikstoffe, Styropor und Elektrogeräte. Die Sammlung der Wertstoffe und die genaue Sortierung ermöglichen es, dass viele Materialien kostengünstig und energiesparend wiederverwendet werden können. Außerdem können wertvolle Rohstoffe eingespart werden. „Es liegt an jedem Einzelnen, möglichst viele Wertstoffe dem Kreislauf der Wiederverwertung zuzuführen, um damit unsere ohnehin stark geschädigte Umwelt soweit wie möglich zu schonen“, so Ludwig Einhell. Einen ganz anderen Blickwinkel auf das Thema Nachhaltigkeit erhielte die 8. Jahrgangsstufe bei der Besichtigung des Eine-Welt-Laden. Besonders interessiert waren die Schüler an der fairen Bezahlung und an der Verhinderung von Kinderarbeit. Sehr interessiert an der Vielfalt der Produkte gingen die Schülerinnen und Schüler durch den neu gestalteten Laden in der Brückengasse.

Im Fach Sport lag der Schwerpunkt beim Thema „Stressbewältigung und Entspannung“. Hierzu konnten sich die Schülerinnen und Schüler in einem Parcours an 10 Stationen sich so richtig auspowern - Boxen, Klettern, Kraftausdauer, uvm. war möglich.  Im Anschluss absolvierten sie zu entspannender Musik verschiedene Übungen zur progressiven Muskelrelaxation. Erstaunt waren die Schüler, wie wichtig eine richtige Entspannungsphase nach einer körperlichen Beanspruchung sein kann. Da gewinnt man gleich neue Power, um von vorne zu beginnen meinte ein Schüler lachend.

Alle Fünftklässler waren sich bei der Projektstunden der Fachschaft Biologie einig: „Rauchen schadet der Gesundheit!“ Die Jugendlichen befassten sich mit dem Thema Rauchen und dessen Suchtverhalten. "Man wird krank, es ist teuer, man stinkt, das ungeborene Baby wird krank". All diese Argumente gegen das Rauchen haben sich die Schüler anhand verschiedener anschaulicher Unterrichtsmaterialien erarbeitet. Der "rauchende Mann" hat eindrucksvoll gezeigt, welche Auswirkungen auch nur eine einzige Zigarette haben kann. Damit diese Erfahrungen auch weiterhin nachhaltig wirken, werden einige Klassen der Realschule an dem weiterführenden Projekt "Don't stark, be smart" teilnehmen.

Ein sehr sensibles Thema stand bei den 10-Klässlern auf der Tagesordnung. In einem sehr anschaulichen und emotionalen Dialog verdeutlichte die Sozialpädagogin Jessica Fretschner von der Caritas Fachambulanz für Suchtprobleme die Facetten der Essstörungen. Nicht immer, aber durchaus häufig liegen dem Ganzen eine fehlgeleitete Suche und ein Problemlöseversuch zugrunde. Zentraler Punkt der Gespräche war immer wieder, dass sich jeder selbst mit seinen Stärken und Schwächen annehmen muss. Häufig kommt aber auch die Wertschätzung des anderen und das sich Zeit nehmen (für sich selbst und andere) in unserer schnelllebigen Informations- und Kommunikationsgesellschaft viel zu kurz. Sich Freiräume schaffen, Ruhe und Zufriedenheit erleben sowie Gefühle und Bedürfnisse ernst nehmen sind zentrale Elemente eines gesunden, ausgeglichenen, lebensfrohen Menschen, so die Sozialpädagogin.

Aktiv dagegen konnten die Siebtklässler an die Woche herangehen. Sie lernten umfassend die Kriterien eines gesunden und nachhaltigen Frühstücks bzw. einer Brotzeit kennen. Beeindruckt waren die Schüler von dem unterschiedlichen Geschmack einer Milch. Der Vielfalt dieses Lebensmittels sind ja inzwischen schon fast keine Grenzen mehr gesetzt. Der süße Geschmack der Sojamilch verführte zwar, aber konnte mit dem frischen, rahmigen Geschmack einer regionalen Kuhmilch nicht mithalten.

Abschließend betrachtet haben die Schüler der Viktor-Karell-Schule einen sehr breiten und interessanten Einblick in die Vielfalt der Gesundheit und Nachhaltigkeit erhalten, sodass die Fachschaft Haushalt und Ernährung wieder einmal zum (Alltags-) Kompetenzerwerb beigetragen hat.

 

Faszinierende Echsen und Schlangen

Reptilienexperte zu Besuch an der Landauer Realschule

 

Landau. Mittlerweile gehört er zum festen Bestandteil des Biologieunterrichts der sechsten Klassen: Manfred Werdan begeisterte mit seinen mitgebrachten Amphibien und Reptilien wieder viele Schülerinnen und Schüler der Viktor-Karell-Realschule. Gerade weil diese Tiere so anders sind als die bekannten, meist flauschigen Haustiere der Kinder, sind Lebewesen wie die Bartagame oder der Blauzungenskink oder gar ein Chamäleon sehr interessant und besonders. Mutige Schüler begnügten sich nicht nur mit genauem Hinsehen, sondern streichelten und hielten die Echsen, Schlangen und Schildkröten in ihren Händen. Eine bunt geringelte Schlange fand es unter dem langen Ärmel eines Mädchens besonders angenehm. Für das Mädchen eine aufregende Erfahrung, die es niemals vergessen wird. Oberste Priorität hat aber natürlich die Sicherheit für die Schüler, aber auch für die gezeigten Reptilien gelten genauste Regeln, damit sie sich in der Schule wohlfühlen. Manfred Werdan geht in seinem Vortrag auch absichtlich auf die artgerechte Haltung von Reptilien ein. Gekauft ist so ein exotisches Exemplar schnell, aber es erfordert natürlich auch großen Aufwand in Haltung und Pflege. Eine Anschaffung zum Beispiel kleiner Wasserschildkröten will daher gut überlegt sein. Zum Schluss waren sich alle Schüler einig, diese zwei Schulstunden waren sehr interessant und vergingen wie im Flug.

 

Reptilien aus nächster Nähe betrachten: Schüler der sechsten Jahrgangsstufe bestaunen einen Tigerpython.

 

Kleidung für den Kinderschutzbund

Realschule Landau engagiert sich für soziale Projekte

 

Landau. Spenden für soziale Zwecke haben an der Viktor-Karell-Realschule mittlerweile schon Tradition. Nach Ebolahilfe, Tansania und bayerische Flutopfer sollte dieses Mal wieder der Landauer Kinderschutzbund bedacht werden. Letztes Schuljahr konnten durch einen Kuchenverkauf 379,50 Euro gesammelt werden. Die Spendengelder wurden damals unter anderem auch für Schulsachen bedürftiger Kinder oder für Zuzahlungen für Klassenfahrten verwendet.

 

Da es seit diesem Schuljahr ein neues SMV-Logo gibt, das die Schulkleidung ziert, sollten die übrig gebliebenen, ungetragenen Kleidungsstücke mit dem alten Schriftzug dem Kinderschutzbund zugutekommen. So konnte der dritte Kinderschutzbundvorsitzende Erasmus Deingruber Pullis, T-Shirts und Käppis von den Schülersprechern Maximilian Milbich, Korbinian Stoiber und Sophia Weingartner in Empfang nehmen. Damit beginnt aber das soziale Engagement der Landauer Realschülerinnen und -schüler dieses Schuljahr erst. Denn demnächst stehen die Weihnachtspaketaktion für Kinder in Osteuropa und das beliebte „Lesen für Tansania“, bei dem Schulgelder für Familien an der Partnerschule finanziert werden, auf dem Programm.

 

 

 

Spende an den Kinderschutzbund: Schulleiter Josef Wimmer, Korbinian Stoiber, Erasmus Deingruber, Sophia Weingartner, Josef Plank, Maximilian Milbich und Andrea Bäumer freuten sich über die Kleiderspende.

 

Realschüler „erschwimmen“ 351 Abzeichen

Viktor-Karell-Schule gewinnt landesweit in zwei Kategorien

 

Landau. "Mit Sicherheit mehr Wasserspaß!" lautete der Schwimmabzeichen-Wettbewerb, an dem Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen der Viktor-Karell-Realschule teilnahmen. Die bayernweite Aktion sollte Schülern neben dem Spaß auch Sicherheit im Wasser vermitteln.

 

Kultusminister Bernd Sibler betonte anlässlich des Wettbewerbs: „Schwimmen macht unseren Kindern nicht nur Spaß, sondern kann ihnen Sicherheit geben und Leben retten. Mit dem Wettbewerb ‚Mit Sicherheit mehr Wasserspaß!‘ wollten wir Eltern und Schulen dabei unterstützen, die Wassersicherheit unserer Kinder zu erhöhen. Ich freue mich, dass so viele motivierte Schülerinnen und Schüler an der Aktion teilnahmen und ein Schwimmabzeichen abgelegt haben.“

 

Der Schwimmabzeichen-Wettbewerb „Mit Sicherheit mehr Wasserspaß!“ war eine gemeinsame Initiative des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus, des Bayerischen Schwimmverbands, der Wasserwacht des Bayerischen Roten Kreuzes und des Landesverbands Bayern der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG).

 

Der Wettbewerb richtete sich im Schuljahr 2017/2018 an Schülerinnen und Schüler aller allgemeinbildenden Schularten bis zur zehnten Jahrgangsstufe. Die Schwimmabzeichen konnten sowohl in der Schule als auch in der Freizeit, das heißt in Vereinen und Ortsgruppen der Wasserwacht und der DLRG, abgenommen werden. Die Landauer Realschule räumte dabei gleich zwei Mal den ersten Platz ab. So konnten die Schülerinnen und Schüler mit insgesamt 351 Abzeichen (6 x Gold, 122 x Silber, 212 x Bronze und 11 Seepferdchen) in der Kategorie D (Realschulen mit 651 bis 800 Schülerinnen und Schülern) die meisten Punkte „erschwimmen“ und erreichten zudem mit 212 abgelegten Jugendschwimmabzeichen in Bronze zusätzlich einen der vier landesweit vergebenen Sonderpreise für die jeweils absolut höchste Anzahl an Schwimmabzeichen. Die erzielten Leistungen sind mit einer Prämie von 1000 Euro verbunden, die zum Erwerb neuer Sportgeräte verwendet werden.

 

 

 

"Mit Sicherheit mehr Wasserspaß!": Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen der Landauer Realschule nahmen am bayernweiten Schwimmabzeichen-Wettbewerb teil. Das Foto zeigt Ferdinand Elsberger (6d), Lena Binni (9a), Svenja Wendl (7a), Alexander Lehner (8a) und Daniel Schmidbauer (10e) mit den Sportlehrern Manfred Braumandl und Andrea Bäumer sowie Schulleiter Josef Wimmer.

 

Tierischer Besuch am Welttag des Hundes

Dackel Bruno zu Gast beim Talentkurs Deutsch an der Landauer Realschule

 

Der Hund gilt als bester Freund des Menschen. Eine Tatsache, die bekannt ist. Weniger bekannt dagegen ist, dass am 10. Oktober der internationale Welthundetag begangen wird. Aus diesem Grund gab es an der Viktor-Karell-Realschule Landau besonderen Besuch: Dackel Bruno durfte einen Nachmittag mit den Schülerinnen des Talentkurses Deutsch verbringen - quasi als literarische Inspiration - denn die Mädchen aus der sechsten Jahrgangsstufe beschäftigen sich einmal pro Woche am Nachmittag ganz freiwillig mit Lesen und Schreiben. Im Mittelpunkt steht dabei der Hund: in Sachtexten, bei Recherchearbeiten, in Filmen und im Buch. Ab nächster Woche gibt es für die Mädchen eine spannende Lektüre: „Für immer Alaska“ von Anna Woltz, erschienen im Carlsen Verlag. Ein rasanter Krimi und eine einfühlsame Freundschaftsgeschichte in einem. Und die Hauptfigur ist natürlich ein Hund, der zwar den seltsamen Namen Alaska trägt, aber die Herzen der Leserinnen sicherlich im Sturm erobern wird.

 

Unser Bild zeigt die Schülerinnen des Talentkurses Deutsch zusammen mit Dackel Bruno.

 

Schnelle und professionelle Hilfe

Schulsanitätsdienst der Landauer Realschule besteht seit fünf Jahren

Landau. Magdalena, Laura, Anna-Lena und Tim haben einen Notruf erhalten. Die vier Neunt- und Zehntklässler/innen verlassen ihren Unterricht und gehen energischen Schrittes ins Atrium, wo der Verletzte liegt. Sie finden den Bewusstlosen mit Herzstillstand auf dem Boden liegend, informieren den Rettungsdienst und beginnen mit der Reanimation. Die vier Schulsanitäter handeln schnell und ruhig: Die lebensrettende Herz-Druck-Massage im Wechsel mit zwei Atemspenden setzen sie routiniert ein, bis der Rettungsdienst eintrifft und den Patienten übernimmt.

Was täglich wirklich passieren könnte, wurde an der Viktor-Karell-Realschule im Rahmen einer realistischen Unfalldarstellung anlässlich der „Woche der Wiederbelebung“ eindrucksvoll vorgeführt. Kultusminister Bernd Sibler war zu Schuljahresbeginn an die Landauer Realschule gekommen, um mit einer Gesprächsrunde mit einer achten Klasse und anschließenden Erste-Hilfe-Übungen an Puppen die bayernweite Aktionswoche einzuläuten. Auch der Ministerialbeauftragte der Regierung von Niederbayern Bernd Aschenbrenner konnte sich auf der Veranstaltung vom hohen Niveau des Schulsanitätsdienstes überzeugen.

Unter der Leitung von Studienrätin Anna Obermeier arbeiten seit mittlerweile fünf Jahren Schülerinnen und Schüler der höheren Jahrgangsstufen als Sanitäter im Schulalltag und auf Schulveranstaltungen. Zurzeit sind etwa 20 von ihnen nach einem täglich wechselnden Dienstplan eingeteilt, um ihren Mitschülern in Notfällen schnell und professionell zu helfen.  Dafür sind sie mit Walkie Talkies ausgestattet, so dass sie überall im Schulhaus erreichbar sind.

Einen wesentlichen Anteil am Erfolg des Schulsanitätsdienstes haben die regelmäßigen Schulungen durch Günter Ney und seinen Kollegen von der Rettungswache des Bayerischen Roten Kreuzes in Landau. An realistisch geschminkten Opfern können die Schulsanitäter ihre praktischen Übungen durchführen, um für den Ernstfall gerüstet zu sein.

Auch in diesem Schuljahr findet das Wahlfach Schulsanitätsdienst, welches regelmäßig donnerstags stattfindet, wieder großen Anklang und viele neue Schülerinnen und Schüler haben sich dem Team angeschlossen.

 

Sanitätsdienst der Landauer Realschule: Anlässlich einer Veranstaltung zur „Woche der Wiederbelebung“ konnten sich Kultusminister Bernd Sibler und Ministerialbeauftragter Bernd Aschenbrenner vom hohen Niveau überzeugen. Die Veranstaltung wurde von Mitarbeitern des Bayerischen Roten Kreuzes und Studienrätin Anna Obermeier durchgeführt.

 

Kreativität und handwerkliches Geschick

Neuntklässler der Landauer Realschule machten einen Töpfer-Workshop

Landau. Eine Schale in Blattform, Herzen und Sterne, Türschilder in Hufeisenform oder auch ein Namensschild für den vierbeinigen Freund – ihrer Kreativität freien Lauf ließen die Schüler und Schülerinnen der Klasse 9d der Viktor-Karell-Realschule. Mit großem Elan und viel Freunde fertigten die Jugendlichen zwei Schulstunden lang verschiedene Kunstwerke aus Ton. Keramik, ein Thema, das im Lehrplan der neunten Jahrgangsstufe im hauswirtschaftlichen Zweig verankert ist, wurde dabei handwerklich erfahrbar gemacht und umgesetzt.

Hierzu hatten die beiden Studienrätinnen Andrea Gallersdörfer und Diana Königer das Ehepaar Gerlinde und Alfons Pöschl aus Pilsting eingeladen. Nach der fachkundigen Einführung über die Tonbearbeitung und deren Gestaltungsmöglichkeiten, waren die Schüler gefordert.  „Es muss hier nichts perfekt sein, denn im Vergleich zu industriell gefertigten Produkten, darf man bei handgearbeiteter Keramik durchaus Rillen und kleine Unebenheiten erkennen!“, so Gerlinde Pöschl. Nach anfänglicher Unsicherheit wurde bald eifrig gewerkelt und gestaltet. Mithilfe von Teigrollen brachten die Kinder die graue und klebrige Ton-Masse in die gewünschte Grundform. Gearbeitet wurde zudem mit Spachteln, Gabeln, Messern und Pinseln, um die gewünschten Details und Verzierungen zu gestalten.

„Ich finde es toll, dass man beim Töpfern so kreativ sein kann“, meint Franziska, ehe sie sich wieder in ihre Arbeit an einem großen mit Buchstaben versehenen Herzen vertieft, das einmal als Namensschild neben der Haustüre platziert werden soll. Die Idee dazu sei einfach so entstanden, erzählt die Schülerin. Bevor die Teenager ihre Kunstwerke mit nach Hause nehmen können, brauchen sie noch etwas Geduld. Eine gute Woche müssen die „Rohwerke“ trocknen, ehe sie gebrannt und anschließend glasiert werden.

Kunstwerke aus Ton: Die Realschülerinnen und -schüler der Klasse 9d durften in einem Töpfer-Workshop ihre Kreativität und ihr handwerkliches Geschick unter Beweis stellen.

Amt mit Freude und Kompetenz erfüllen

Klassensprecherseminar der Landauer Realschüler im Bayerischen Wald

Landau/Windberg. Glockengeläut und ein altehrwürdiges Kloster als Kulisse für ein Treffen der besonderen Art: Wo sonst Mönche verkehren, konnten Anfang der Woche die Klassensprecherinnen und Klassensprecher der Viktor-Karell-Realschule zu ihrem alljährlichen Klassensprecherseminar zusammenkommen. Das Thema des Seminars lautete „Verantwortung übernehmen“. Denn durch die Wahl zum Klassensprecher haben die Schülerinnen und Schüler ein wichtiges Ehrenamt angetreten, bei dem sie nun selber Verantwortung übernehmen dürfen. Oft genug fühlen sich Schüler dabei alleingelassen und überfordert. Die Erwartungen der Mitschüler, der Lehrer, der Eltern und nicht zuletzt die Erwartungen an sich selbst sind hoch. Deshalb stellten sich 48 Realschüler mit ihren Verbindungslehrkräften Andrea Bäumer und Josef Plank der Herausforderung, mit diesem Seminar ihr Amt mit Freude und Kompetenz erfüllen zu können. Die vier Referenten wurden dabei von der Jugendbildungsstätte Windberg gestellt. Bei diesem geschichtsträchtigen Ort im Bayerischen Wald staunten die Heranwachsenden nicht schlecht, wie komfortabel eine Klassenfahrt sein kann: Vollpension in Buffetform, also „all you can eat“. Da wurden gerne auch schon einmal mehrere Hähnchenschenkel auf den Essteller geladen und genüsslich verspeist.

Im Mittelpunkt stand aber natürlich das Ziel sich fortzubilden. So wurden teambildende Maßnahmen angesprochen und mit erlebnispädagogischen Einheiten vertieft. Es mussten zum Beispiel Holzklötze mit Hilfe eines Seils in Teamarbeit gestapelt werden. Dadurch lernten sich die Teilnehmer untereinander besser kennen und verstanden, dass nur durch Zusammenhalt Ziele erreicht werden können. Wie man außerdem ein Projekt angeht, wurde den Schülerinnen und Schülern eingehend erläutert und an Praxisbeispielen erprobt. So musste ein Ei unbeschadet einen Wurf aus fünf Meter Höhe überstehen. Als Materialien standen hierbei nur Papier und Schnüre zur Verfügung. Am Abend konnte jeder Teilnehmer konkrete Wünsche und Ziele vorbringen, die die SMV voranbringen soll. Dabei wurden auch bestehende Aktionen kritisch hinterfragt. Zudem stand die Wahl der drei Schülersprecher an. Erster Schülersprecher wurde Maximilian Milbich, 10c, zweiter Korbinian Stoiber, 10b, sowie dritte Sophia Weingartner aus der Klasse 8d.

Der zweite Tag stand ganz im Zeichen der Projektplanung. Unter Leitung der neuen Schülersprecher vereinbarte das SMV-Team unter anderem am 22. Oktober einen Bayerischen Tag mit zünftigem Frühstück und Wettbewerb zur Superbayerin bzw. zum Superbayer 2018 zu gestalten. Das bedeutet natürlich auch, dass die Arbeit für die Klassensprecher jetzt erst richtig beginnt.

 

 Klassensprecherseminar in Kloster Windberg: Die Realschülerinnen und Realschüler beschäftigten sich an zwei Tagen mit dem Thema „Verantwortung übernehmen“ und Projektplanung.

 

England calling

Die Viktor-Karell-Schule folgte zum fünften Mal dem Ruf der Insel. Die Sprachreise mit fünfzig Schülerinnen und Schülern der achten Jahrgangsstufe gehört mittlerweile zum festen Programm der Realschule. Begleitet von den drei Englischlehrkräften Josef Altmann, Manfred Braumandl, Sabine Lachenmayr und der Praktikantin Nina Kroll kamen die fünfzig besten Schülerinnen und Schüler der achten Jahrgangsstufe in den Genuss dieser lehrreichen und aufregenden Reise.

Am 15. September startete die Gruppe an der Realschule Landau und nach fast vierundzwanzig Stunden anstrengender Busfahrt hatte man endlich das Ziel, die südenglische Küstenstadt Bournemouth, erreicht. Gespannt warteten die Schülerinnen und Schüler wer wohl ihre Gastfamilien sein würden und wie die Verständigung in der Fremdsprache klappen würde. Den restlichen Sonntag verbrachten sie in der Gastfamilie und machten erste Ausflüge an den Strand, in die Stadt oder ins Shoppingcenter.  Diesem Eingewöhnungstag schlossen sich fünf Tage mit vollem Programm an.

An der „Cavendish School of English“ wurden die Schülerinnen und Schüler entsprechend ihrer Fähigkeiten in vier unterschiedliche Gruppen eingeteilt, in denen sie den Rest der Woche vor allem ihr mündliches Englisch mit Muttersprachlern trainierten. Am Ende der Woche konnten dann alle ihr englisches Sprachzertifikat in Händen halten.

Zusätzlich zu dem Sprachunterricht kamen aber natürlich auch Ausflüge in die Umgebung und Freizeit in der wunderschönen Küstenstadt Bournemouth nicht zu kurz.

Der erste Halbtagesausflug ging in das nahegelegene Salisbury mit seiner beeindruckenden Kathedrale, in der auch eines der wenigen Originale der Magna Carta ausgestellt ist. Ein noch viel älteres Relikt aus der Vergangenheit konnten im Anschluss aus der Nähe betrachtet werden: die prähistorische Kultstätte Stonehenge.

Mit Sicherheit einen bleibenden Eindruck bei allen Schülerinnen und Schülern hinterließ die englische Hauptstadt London. Obwohl Big Ben momentan wegen Renovierungsarbeiten verhüllt ist, gab es doch genügend andere Highlights wie den Buckingham Palast, Westminster Abbey, Piccadilly Circus und vieles mehr zu bestaunen. Nach einer knapp zweistündigen geführten Fußwanderung durch London konnte die nähere Umgebung des Trafalgar Square noch in kleinen Gruppen auf eigene Faust erkundet werden. Die Schülerinnen und Schüler kamen motiviert und stolz zurück, weil sie merkten, dass sie sich mit ihren Englischkenntnissen doch schon ganz gut durchschlagen konnten.

Ein weiterer Tagesausflug führte die Reisegruppe etwas weiter westlich nach Portland, Chesile Beach, Weymouth, Durdle Door und Lulworth. So nah an der Küste waren die Ausläufer des Sturmtiefs deutlich spürbar und man musste schon aufpassen, dass man nicht davon geweht wurde. Die kräftigen Windböen und hohen Wellen verliehen dem Trip an die wunderschöne südenglische Küste aber auch einen ganz besonderen Reiz.

Nach weiteren Unterrichtsstunden am Freitagvormittag und Freizeit in Bournemouth am Nachmittag war es auch schon wieder Zeit für die Rückreise. Die Woche war unglaublich schnell vergangen und alle haben die Zeit in England mit ihren vielfältigen Eindrücken sehr genossen und werden diese Motivation auch sicherlich mit in den Englischunterricht einbringen.

Großes Lob und Anerkennung bekamen die Schülerinnen und Schüler von ihren englischen Lehrkräften und den Reiseführern vor Ort für ihr tadelloses Verhalten, ihr freundliches Auftreten und ihre motivierte Mitarbeit.

Die Reisegruppe mit der begleitenden Lehrkraft Sabine Lachenmayr (rechts) vor dem beeindruckenden Durdle Door.

Windige Zeiten am Chesile Beach.

Aktueller Sprechstundenplan

Sehr geehrte Eltern,

der aktuelle Sprechstundenplan ist nun verfügbar.

Vierter Jahrgang der Ganztagesschule

Landauer Realschule bietet ein breites Unterrichtsspektrum

 

Landau. Auch in diesem Schuljahr kann sich die Viktor-Karell-Realschule über eine gute Lehrerversorgung freuen. Das Kollegium wurde durch fünf neue Lehrkräfte und den neuen Zweiten Konrektor Stefan Wiedemann ergänzt. Dadurch kann für die 671 Schülerinnen und Schüler über den Pflichtunterricht hinaus ein besonders breites Spektrum an Wahl- und Förderunterricht angeboten werden. Ausgewählt werden kann aus einer Vielzahl von musikalischen Aktivitäten von Schulband, Chor und Instrumentalmusik. Daneben gibt es die Möglichkeit sich in Licht- und Tontechnik, bei der Schülerzeitung, dem Schulradio und dem Schultheater zu engagieren. Zu den zahlreichen Angeboten im MINT-Bereich gehören Robotik, Forscherklassen, Schüler experimentieren und die Girls‘ Day Akademie, die in einen sechsten Durchlauf geht. Sportlich Interessierten wird ein differenziertes Sportprogramm geboten und Wissenslücken in den Hauptfächern werden mit Förderstunden gefüllt, erstmalig können Schüler bei Fragen auch eine Lehrersprechzeit im „Lerncafe“ buchen.

 

Gestern wurden die Schüler und Schülerinnen aller vier fünften Klassen auf dem Pausenhof von ihren Klassenleitern sowie den Tutoren mit bunten Ballons empfangen. Die Gebundene Ganztagesschule ging mit der neuen Klasse 5a in ihren vierten Jahrgang. Nach dem ersten Kennenlernen im Klassenzimmer gab es einen kleinen Rundgang durch das Schulgebäude. Um den „Kleinen“ das Einleben in der neuen Lernumgebung zu erleichtern, haben Lehrer und Tutoren für die nächsten Wochen etliche Aktionen geplant, darunter Klassenraumgestaltung, Schulhausrallye und Kürbisfest.

 

Nach den ersten Schultagen mit vielen Klassenleiterstunden, den beiden Anfangsgottesdiensten am Donnerstag und dem Wandertag am Freitag starten die 25 Klassen endgültig in das neue Schuljahr 2018/19.

 

 

 

Neue Lehrkräfte der Landauer Realschule mit Schulleitung: (Von links) Zweiter Konrektor Stefan Wiedemann (Mathematik/Physik/Informationstechnologie), Direktor Josef Wimmer, Mike Fischer (Mathematik/Sport männlich), Anna Köstlbacher (Chemie/Biologie/Physik), Magdalena Mayer (Mathematik/Kunst/Informationstechnologie), Michaela Frisch (Wirtschaftswissenschaften/Sport weiblich), Johannes Heindl (Mathematik/Sport männlich/Informationstechnologie), Konrektor Thomas Lippl.

 

 

 

Die Schülerinnen und Schüler der vier fünften Klassen wurden von ihren Klassenleitern, den Tutoren und der Schulleitung herzlich empfangen. Im Bild die Ganztagesklasse 5 a.

 

„Bayern barrierefrei“

Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass die Viktor-Karell-Schule, Staatliche Realschule Landau a. d. Isar für den erbrachten konkreten, beachtlichen Beitrag zur Barrierefreiheit mit dem Signet „Bayern barrierefrei“ ausgezeichnet wurde.

 

Niederbayern-Botschafterin Uschi Glas

Am 16. März 2018 besuchte uns die berühmte Schauspielerin Uschi Glas - eine ehemalige Schülerin der Realschule Landau. Neben der Realschule besuchte sie weitere Orte ihrer Kindheit in Landau an der Isar.

 

Uschi Glas zu Besuch an der Realschule Landau - Filmausschnitt

 

Der Filmausschnitt wird von Donau TV zur Verfügung gestellt.

MINT und Digitalisierung im schulischen Alltag

Staatssekretär Bernd Sibler besuchte die Landauer Realschule

 

Landau. Am vergangenen Donnerstag hatte die Viktor-Karell-Realschule hohen Besuch aus dem Kultusministerium: Staatssekretär Bernd Sibler war gekommen, um sich über die Förderung der Schülerinnen und Schüler im Bereich der Mathematik, der Informatik, der Naturwissenschaften und der Technik (MINT) zu informieren. Für die Fünftklässler bietet die Schule in sogenannten „Forscherklassen“ wöchentlich eine Extrastunde an, in denen die Schüler selbstständig Experimente aus allen naturwissenschaftlichen Bereichen durchführen. Vier Jugendliche erklärten dem Gast anhand einer Versuchsanordnung die Süßwassergewinnung aus Salzwasser.

 

Im Wahlfach Robotik programmieren die Teilnehmer aus unterschiedlichen Jahrgangsstufen Roboter und überprüfen ihre Arbeit mit Testfahrten auf einer Bodenplatte; regelmäßig nehmen die Schüler erfolgreich an Wettbewerben teil. Die Aktivitäten des Wahlfaches Jugend forscht konnte der Staatssekretär leider nicht begutachten, da die derzeitigen Forscherteams mit dem MINT-Koordinator zum Bezirksentscheid nach Passau gereist waren.

 

Des Weiteren setzt die Landauer Realschule, die seit Ende vergangenen Jahres als „Digitale Schule“ ausgezeichnet wurde, auf den Einsatz moderner Medien. Beispielsweise ermöglichen zwei Tablet-Koffer mit insgesamt 32 Geräten die Unterstützung von Lernprozessen in Unterricht und Projekten. Im Mathematikunterricht der zehnten Klasse durfte Bernd Sibler die dreidimensionalen Projektionen einer Pyramide mit einer 3D-Brille in Augenschein nehmen, was er begeistert mit „Digitales Lernen auf der Höhe der Zeit“ kommentierte.

 

Zum Abschluss stand ein Gespräch mit den Teilnehmerinnen der diesjährigen Girls‘ Day Akademie, die im fünften Jahr angeboten wird, auf dem Besuchsprogramm. Die 15 Mädchen aus der achten Jahrgangsstufe können sich intensiv über naturwissenschaftlich-technische Ausbildungsberufe und Studiengänge informieren, in denen Frauen bislang noch eher wenig vertreten sind. Ziel ist, Mädchen und junge Frauen für Technik zu begeistern, was nicht nur durch zahlreiche Betriebserkundungen, sondern vor allem durch viel praktische Werkstattarbeit erreicht wird.

 

Staatssekretär Bernd Sibler bezeichnete die Viktor-Karell-Schule als eine der „Leuchtturm-Schulen in Bayern“ bei der MINT-Förderung. „Unsere Schülerinnen und Schüler erhalten hier die Möglichkeit, aus Alltagsfragen heraus spannende MINT-Erfahrungen zu machen und so ihr Interesse an mathematisch-naturwissenschaftlich-technischen Fragestellungen zu vertiefen. Dies ist umso wichtiger, als dass MINT jungen Menschen vielversprechende und interessante Zukunftsperspektiven eröffnet.“

 

 

Tableteinsatz im Mathematikunterricht: Verena Sperl (links) und Gülsüm Yaldir aus der Klasse 10d überprüften ihre geometrische Zeichnung mit 3D-Brillen. Bernd Sibler war begeistert vom Digitalen Lernen.

 

 

Wahlfach Robotik an der Landauer Realschule: Die Teilnehmer führten Staatssekretär Bernd Sibler ihre programmierten Roboter vor.

Von links: Bastian Bethge, Bastian Fuchs, Raphael Wimmer, Jan Ferby, Daniel Morgun, Bernd Sibler, Elias Hans-Joachim Arnold, Elias Arnold

Links hinten: Schülerzeitungsredakteure Florian Karl und Gerald Vilsmeier

Rechts neben Bernd Sibler: IT-Lehrer Sebastian Rainer

Rechts im Bild: Realschuldirektor Josef Wimmer (2. von rechts) und Realschulkonrektor Thomas Lippl (ganz rechts)

 

 

Erneute Auszeichnung als „MINT-freundliche Schule“

Erneute Auszeichnung als „MINT-freundliche Schule“

Landauer Realschule erstmals auch als „Digitale Schule“ geehrt

München. Am Freitag wurden 76 Schulen aus Bayern für ihre MINT-Schwerpunktsetzung (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) als „MINT-freundliche Schule“ ausgezeichnet, davon 35 Schulen das erste Mal. Zu den 41 Schulen, die nach dreijähriger erfolgreicher MINT-Profilbildung erneut geehrt wurden, gehört auch die Viktor-Karell Realschule, die zudem – wie 19 andere Schulen erstmalig die Doppel-Auszeichnung „MINT-freundliche Schule | Digitale Schule“ erhielt. Diesen Schulen wurde es durch einen Leitfaden ermöglicht, eine Standortbestimmung sowie eine Selbsteinschätzung zum Thema „Digitalisierung“ vorzunehmen und Anregungen umzusetzen. Bei Vorliegen einer entsprechenden Profilbildung kann von einer digitalen Schule gesprochen werden.

Die Ehrung der Schulen steht unter der Schirmherrschaft der Kultusministerkonferenz (KMK). „Unsere Schulen sind von zentraler Bedeutung, wenn es darum geht, junge Menschen für Wissenschaft und Technik zu begeistern. Je früher Talente entdeckt werden, umso gezielter können sie bei ihrer Entfaltung gefördert werden. ‚MINT-freundliche Schulen‘ nehmen sich dieser Aufgabe in beispielhafter Weise an“, betonte Staatssekretär Georg Eisenreich und ergänzte weiter: „Mit diesem Signet ist für Schülerinnen und Schüler, für deren Eltern und auch für Unternehmen sichtbar: MINT-Förderung hat an diesen Schulen einen besonders hohen Stellenwert. Mit ihrem Engagement eröffnen sie ihren Schülerinnen und Schülern bestmögliche Chancen für eine erfolgreiche Zukunft in einem MINT-Beruf oder -Studium. Zugleich leisten sie einen Beitrag zum Fortschritt des Wissenschafts- und Wirtschaftsstandorts Bayern“.

„Die MINT-freundlichen Schulen sind meist digital sehr affin und haben hohes Interesse daran, die für die Digitalisierung notwendige Transformation in der Schule anzustoßen. Die MINT-Projekte und -Schwerpunkte zeigen zudem, dass die MINT-Verantwortlichen an „unseren“ Schulen auch hochengagierte Querdenker sind, die Talentbiotope an ihren Schulen schaffen. Das ist die beste Voraussetzung, um auch den nächsten Schritt, den zur ,Digitalen Schule‘ zu gehen“, sagte Thomas Sattelberger, Vorsitzender der BDA/BDI-Initiative „MINT Zukunft schaffen“.

Dr. Christof Prechtl, Stellvertretender Hauptgeschäftsführer, Leiter Abteilung Bildung und Integration, vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., erklärte: „Die bayerische Wirtschaft braucht qualifizierte MINT-Nachwuchskräfte. Deshalb benötigen wir schon in den Schulen Programme, die früh die Begeisterung junger Menschen für Technik fördern. Die „MINT-freundlichen“ Schulen haben die MINT-Qualifikation besonders im Blick und engagieren sich für den MINT-Nachwuchs. Das ist aus unserer Sicht genau der richtige Ansatz, um die Begabungen der Jugendlichen früh zu erkennen und zu fördern und ihr Interesse für technische Berufe zu wecken. Denn die Arbeitsmarktchancen in diesem Bereich sind groß.“

„Es gilt, die digitale Mündigkeit und persönliche Souveränität von Schülerinnen und Schülern zu stärken, sie auf die digitalisierte Welt vorzubereiten, insbesondere durch das Lernen mit und über digitale Medien und Technologien, über informationelle Selbstbestimmung und die Vermittlung einer soliden informatischen Grundbildung. Hierfür ist die Ehrung ,Digitale Schule‘ in Verbindung mit dem MINT-Schwerpunkt eine hervorragende Möglichkeit für die Schule, eine Standortbestimmung vorzunehmen - und eine besondere Gelegenheit für mich, den Schulen, die sich auf den Weg machen, dafür herzlich zu danken“, sagte Thomas Michel, Geschäftsführer Dienstleistungsgesellschaft für Informatik (DLGI).

Die »MINT-freundlichen Schulen« werden für Schülerinnen und Schüler, Eltern, Unternehmen sowie die Öffentlichkeit durch die Ehrung sichtbar und von der Wirtschaft nicht nur anerkannt, sondern auch besonders unterstützt. Bundesweite Partner der Initiative »MINT Zukunft schaffen« zeichnen in Abstimmung mit den Landesarbeitgebervereinigungen und den Bildungswerken der Wirtschaft diejenigen Schulen aus, die bewusst MINT-Schwerpunkte setzen. Die Schulen werden auf Basis eines anspruchsvollen, standardisierten Kriterienkatalogs bewertet und durchlaufen einen bundesweit einheitlichen Bewerbungsprozess.

Auszeichnung der Landauer Realschule als „MINT-freundliche Schule | Digitale Schule“: Dr. Christof Prechtl, Thomas Michel, Staatssekretär Georg Eisenreich, Realschulkonrektor Thomas Lippl und Thomas Sattelberger bei der Preisverleihung in München.

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Beste Vorleserin der Viktor-Karell-Schule gekürt

Landau Im Rahmen des bundesweiten Vorlesewettbewerbs des Deutschen Buchhandels fand vergangene Woche an der Realschule Landau die Wahl des Schulsiegers statt. Gewonnen hat in diesem Jahr Nicole Eisner aus der Klasse 6a. Sie hat sich gegen die drei anderen Klassensieger durchgesetzt. Eine Jury, bestehend aus den Deutschlehrkräften der 6. Klassen und zwei Mitgliedern des Elternbeirates, hat es sich nicht leicht gemacht, die Siegerin zu bestimmen, da alle vier Klassensieger gute Vorleser waren.

Die Schüler lasen zunächst eine Stelle aus einem selbstgewählten Buch und danach einen unbekannten Text. Die Siegerehrung wurde von Realschuldirektor Josef Wimmer und den Mitgliedern des Elternbeirates Gertraud Wolferseder und Martina Jester durchgeführt. Für den ersten bis dritten Platz spendete der Elternbeirat jeweils einen Buchgutschein des Cactus Buchladens.

Der nächste Schritt für unsere Schulsiegerin wird der Kreisentscheid am Anfang des nächsten Jahres sein.

 

 

Deutscher Arbeitgeberpreis für Bildung 2017

Landauer Realschule wird für Technikförderung und Digitalisierung geehrt

Berlin. Die BDA prämierte auf dem Deutschen Arbeitgebertag bereits zum achtzehnten Mal herausragende Leistungen in der Bildungsarbeit. Unterstützt wird der Preis auch in diesem Jahr von der Deutschen Telekom AG und Deutschen Bahn AG. Die Preise sind mit je 10.000 Euro dotiert und werden in den Kategorien frühkindliche, schulische, berufliche und hochschulische Bildung vergeben. Die ausgezeichneten Institutionen zeigen konkret auf, wie das Interesse und die Begeisterung von Mädchen und jungen Frauen für Technik und Digitalisierung gezielt unterstützt und Zukunftskompetenzen nachhaltig gefördert werden können.

Der Arbeitgeberpreis für Bildung 2017 steht unter dem Motto: „Entwickle deine Zukunft!“ Mädchen und Frauen für Technik und Digitalisierung begeistern.  Der diesjährige Preisträger in der Kategorie „Schulische Bildung“ ist die Viktor-Karell-Schule, Staatliche Realschule Landau a. d. Isar. Mit ihrer Bewerbung konnte die Landauer Realschule die 15-köpfige Jury mit ihrem Schulkonzept überzeugen. Am 29. November durften die Betreuenden Lehrkräfte der Girls‘ Day Akademie, Britta Kühbeck und Stephanie Koller, in Berlin bei der Preisverleihung die Urkunde und die Plakette dieser herausragenden Auszeichnung in Empfang nehmen.

Dr. Gerhard F. Braun, BDA-Vizepräsident und Vorsitzender der Jury, erklärte: „Wenn es um Technik und Digitalisierung geht, werden immer noch zu viele Mädchen und Frauen bei ihren Berufsentscheidungen von Vorurteilen und gesellschaftlichen Rollenklischees gebremst. Dabei bieten gerade MINT-Berufe  hervorragende und vielfältige Berufs- und Karrierechancen. Hier müssen wir gegensteuern und Mädchen und junge Frauen gezielter unterstützen – und zwar in jedem Bildungsbereich. Die diesjährigen Preisträger sind dabei Vorreiter.“

Der Personalvorstand der Deutschen Telekom AG, Dr. Christian P. Illek, betonte: „Damit Deutschland auch in Zukunft ein Hochtechnologiestandort bleibt, brauchen wir mehr Technikerinnen, Ingenieurinnen und Informatikerinnen. Nicht nur wegen des Fachkräftemangels in diesen Berufsfeldern, sondern auch, weil Vielfalt ein Innovationstreiber ist. Darum muss es uns gelingen, Mädchen und junge Frauen noch stärker für Technik und Digitalisierung und die spannende Bandbreite von MINT-Berufen zu begeistern. Je früher, umso besser.“

Ulrich Weber, Vorstand Personal & Recht der Deutschen Bahn AG, hob hervor: „Begeisterung für Technik und Digitalisierung lässt sich aktiv fördern – das war die Idee der diesjährigen Ausschreibung. Wir brauchen Bildungseinrichtungen, die Neugier und Interesse für digitale Entwicklungen und MINT-Themen unterstützen und das Selbstbewusstsein von Mädchen und jungen Frauen stärken: egal ob ihr Traumberuf dann Elektronikerin oder IT-Chefin ist. Unsere Preisträger zeigen, wie das geht.“

Deutscher Arbeitgeberpreis für Bildung: Auf der großen Bühne des Deutschen Arbeitgebertages 2017 nahmen Britta Kühbeck und Stephanie Koller die Auszeichnung in der Kategorie „Schulische Bildung“ entgegen.

Schulische Bildung: Viktor-Karell-Schule, Staatliche Realschule Landau an der Isar, Bayern

Die niederbayerische Realschule hat ihr MINT-Profil weit entwickelt und in diesen Rahmen als Wahlfach eine „Girls Day Akademie“ für ihre Schülerinnen integriert. Das Wahlfach für Mädchen aus den Klassen 7, 8 und 9 schließt Stärkenanalysen und Schlüsselkompetenzen ebenso ein wie Unternehmensbesuche und Praxiserfahrungen. Auch die nachhaltige und praxisnahe Berufsorientierung der Schule steht unter dem Zeichen von MINT. Dabei konnten im Ergebnis mehr Mädchen von technischen Berufen überzeugt werden. Bei „Jugend forscht“ erzielten gerade die Mädchenteams der Schule die größten Erfolge. Die Realschule kooperiert mit Unternehmen aus der Region und der TH Deggendorf. Um noch früher das Interesse zu wecken, wurde die 5. Klasse zur Forscherklasse mit einer wöchentlichen Experimentierstunde. Die Schule hat zudem ein Konzept zur digitalen Bildung entwickelt, setzt Tablets und Apps für das Lehren und Lernen ein und kooperiert mit IT-Firmen, auch in der „Girls Day Akademie“. Lernzielkontrollen sichern die Qualität. Die bereits als MINT-freundlich ausgezeichnete Schule ist auch Teil des MINT21-Netzwerks in Bayern und steht beispielhaft für die gelungene Integration eines starken Elements wie der „Girls Day Akademie“ in das Schulkonzept und das Schulprofil.

Superpreis für Tobias Zeller

Wettbewerbserfolg bei „Experimente antworten“

Landau/München. Sie haben Türme aus Trinkhalmen gebaut und werteten das eigene Morgenmüsli durch Produkte in ästhetischen Tropfenformen und -farben auf, die sie bei Experimenten in der molekularen Küche herstellten: 56 Schülerinnen und Schüler durften am Freitag im Deutschen Museum in München den Superpreis des Landeswettbewerbs "Experimente antworten" entgegennehmen. Tobias Zeller aus der Klasse 6b der Viktor-Karell-Realschule war einer der Preisträger.

Die Themen der drei Wettbewerbsrunden lauteten: "Darf’s noch etwas mehr sein?" (Experimente aus der so genannten Molekularen Küche), "Grüner wird’s nicht!" (Experimente mit Wasserpflanzen) und "Alles fließt" (Experimente mit Trinkhalmen). "Experimente antworten" ist in Bayern ein naturwissenschaftlicher Wettbewerb, der im Schuljahr 2016/17 zum vierzehnten Mal ausgetragen wurde. Diesmal gab es rund 3600 Einsendungen, unter denen eine Jury von zehn Experten die Sieger-Arbeiten ausgewählt hat. Jeder Preisträger erhielt in diesem Jahr einen Laborgerätekasten, gestiftet von der Firma Hedinger.