Schnelle und professionelle Hilfe

Schulsanitätsdienst der Landauer Realschule besteht seit fünf Jahren

Landau. Magdalena, Laura, Anna-Lena und Tim haben einen Notruf erhalten. Die vier Neunt- und Zehntklässler/innen verlassen ihren Unterricht und gehen energischen Schrittes ins Atrium, wo der Verletzte liegt. Sie finden den Bewusstlosen mit Herzstillstand auf dem Boden liegend, informieren den Rettungsdienst und beginnen mit der Reanimation. Die vier Schulsanitäter handeln schnell und ruhig: Die lebensrettende Herz-Druck-Massage im Wechsel mit zwei Atemspenden setzen sie routiniert ein, bis der Rettungsdienst eintrifft und den Patienten übernimmt.

Was täglich wirklich passieren könnte, wurde an der Viktor-Karell-Realschule im Rahmen einer realistischen Unfalldarstellung anlässlich der „Woche der Wiederbelebung“ eindrucksvoll vorgeführt. Kultusminister Bernd Sibler war zu Schuljahresbeginn an die Landauer Realschule gekommen, um mit einer Gesprächsrunde mit einer achten Klasse und anschließenden Erste-Hilfe-Übungen an Puppen die bayernweite Aktionswoche einzuläuten. Auch der Ministerialbeauftragte der Regierung von Niederbayern Bernd Aschenbrenner konnte sich auf der Veranstaltung vom hohen Niveau des Schulsanitätsdienstes überzeugen.

Unter der Leitung von Studienrätin Anna Obermeier arbeiten seit mittlerweile fünf Jahren Schülerinnen und Schüler der höheren Jahrgangsstufen als Sanitäter im Schulalltag und auf Schulveranstaltungen. Zurzeit sind etwa 20 von ihnen nach einem täglich wechselnden Dienstplan eingeteilt, um ihren Mitschülern in Notfällen schnell und professionell zu helfen.  Dafür sind sie mit Walkie Talkies ausgestattet, so dass sie überall im Schulhaus erreichbar sind.

Einen wesentlichen Anteil am Erfolg des Schulsanitätsdienstes haben die regelmäßigen Schulungen durch Günter Ney und seinen Kollegen von der Rettungswache des Bayerischen Roten Kreuzes in Landau. An realistisch geschminkten Opfern können die Schulsanitäter ihre praktischen Übungen durchführen, um für den Ernstfall gerüstet zu sein.

Auch in diesem Schuljahr findet das Wahlfach Schulsanitätsdienst, welches regelmäßig donnerstags stattfindet, wieder großen Anklang und viele neue Schülerinnen und Schüler haben sich dem Team angeschlossen.

 

Sanitätsdienst der Landauer Realschule: Anlässlich einer Veranstaltung zur „Woche der Wiederbelebung“ konnten sich Kultusminister Bernd Sibler und Ministerialbeauftragter Bernd Aschenbrenner vom hohen Niveau überzeugen. Die Veranstaltung wurde von Mitarbeitern des Bayerischen Roten Kreuzes und Studienrätin Anna Obermeier durchgeführt.

 

Kreativität und handwerkliches Geschick

Neuntklässler der Landauer Realschule machten einen Töpfer-Workshop

Landau. Eine Schale in Blattform, Herzen und Sterne, Türschilder in Hufeisenform oder auch ein Namensschild für den vierbeinigen Freund – ihrer Kreativität freien Lauf ließen die Schüler und Schülerinnen der Klasse 9d der Viktor-Karell-Realschule. Mit großem Elan und viel Freunde fertigten die Jugendlichen zwei Schulstunden lang verschiedene Kunstwerke aus Ton. Keramik, ein Thema, das im Lehrplan der neunten Jahrgangsstufe im hauswirtschaftlichen Zweig verankert ist, wurde dabei handwerklich erfahrbar gemacht und umgesetzt.

Hierzu hatten die beiden Studienrätinnen Andrea Gallersdörfer und Diana Königer das Ehepaar Gerlinde und Alfons Pöschl aus Pilsting eingeladen. Nach der fachkundigen Einführung über die Tonbearbeitung und deren Gestaltungsmöglichkeiten, waren die Schüler gefordert.  „Es muss hier nichts perfekt sein, denn im Vergleich zu industriell gefertigten Produkten, darf man bei handgearbeiteter Keramik durchaus Rillen und kleine Unebenheiten erkennen!“, so Gerlinde Pöschl. Nach anfänglicher Unsicherheit wurde bald eifrig gewerkelt und gestaltet. Mithilfe von Teigrollen brachten die Kinder die graue und klebrige Ton-Masse in die gewünschte Grundform. Gearbeitet wurde zudem mit Spachteln, Gabeln, Messern und Pinseln, um die gewünschten Details und Verzierungen zu gestalten.

„Ich finde es toll, dass man beim Töpfern so kreativ sein kann“, meint Franziska, ehe sie sich wieder in ihre Arbeit an einem großen mit Buchstaben versehenen Herzen vertieft, das einmal als Namensschild neben der Haustüre platziert werden soll. Die Idee dazu sei einfach so entstanden, erzählt die Schülerin. Bevor die Teenager ihre Kunstwerke mit nach Hause nehmen können, brauchen sie noch etwas Geduld. Eine gute Woche müssen die „Rohwerke“ trocknen, ehe sie gebrannt und anschließend glasiert werden.

Kunstwerke aus Ton: Die Realschülerinnen und -schüler der Klasse 9d durften in einem Töpfer-Workshop ihre Kreativität und ihr handwerkliches Geschick unter Beweis stellen.

Amt mit Freude und Kompetenz erfüllen

Klassensprecherseminar der Landauer Realschüler im Bayerischen Wald

Landau/Windberg. Glockengeläut und ein altehrwürdiges Kloster als Kulisse für ein Treffen der besonderen Art: Wo sonst Mönche verkehren, konnten Anfang der Woche die Klassensprecherinnen und Klassensprecher der Viktor-Karell-Realschule zu ihrem alljährlichen Klassensprecherseminar zusammenkommen. Das Thema des Seminars lautete „Verantwortung übernehmen“. Denn durch die Wahl zum Klassensprecher haben die Schülerinnen und Schüler ein wichtiges Ehrenamt angetreten, bei dem sie nun selber Verantwortung übernehmen dürfen. Oft genug fühlen sich Schüler dabei alleingelassen und überfordert. Die Erwartungen der Mitschüler, der Lehrer, der Eltern und nicht zuletzt die Erwartungen an sich selbst sind hoch. Deshalb stellten sich 48 Realschüler mit ihren Verbindungslehrkräften Andrea Bäumer und Josef Plank der Herausforderung, mit diesem Seminar ihr Amt mit Freude und Kompetenz erfüllen zu können. Die vier Referenten wurden dabei von der Jugendbildungsstätte Windberg gestellt. Bei diesem geschichtsträchtigen Ort im Bayerischen Wald staunten die Heranwachsenden nicht schlecht, wie komfortabel eine Klassenfahrt sein kann: Vollpension in Buffetform, also „all you can eat“. Da wurden gerne auch schon einmal mehrere Hähnchenschenkel auf den Essteller geladen und genüsslich verspeist.

Im Mittelpunkt stand aber natürlich das Ziel sich fortzubilden. So wurden teambildende Maßnahmen angesprochen und mit erlebnispädagogischen Einheiten vertieft. Es mussten zum Beispiel Holzklötze mit Hilfe eines Seils in Teamarbeit gestapelt werden. Dadurch lernten sich die Teilnehmer untereinander besser kennen und verstanden, dass nur durch Zusammenhalt Ziele erreicht werden können. Wie man außerdem ein Projekt angeht, wurde den Schülerinnen und Schülern eingehend erläutert und an Praxisbeispielen erprobt. So musste ein Ei unbeschadet einen Wurf aus fünf Meter Höhe überstehen. Als Materialien standen hierbei nur Papier und Schnüre zur Verfügung. Am Abend konnte jeder Teilnehmer konkrete Wünsche und Ziele vorbringen, die die SMV voranbringen soll. Dabei wurden auch bestehende Aktionen kritisch hinterfragt. Zudem stand die Wahl der drei Schülersprecher an. Erster Schülersprecher wurde Maximilian Milbich, 10c, zweiter Korbinian Stoiber, 10b, sowie dritte Sophia Weingartner aus der Klasse 8d.

Der zweite Tag stand ganz im Zeichen der Projektplanung. Unter Leitung der neuen Schülersprecher vereinbarte das SMV-Team unter anderem am 22. Oktober einen Bayerischen Tag mit zünftigem Frühstück und Wettbewerb zur Superbayerin bzw. zum Superbayer 2018 zu gestalten. Das bedeutet natürlich auch, dass die Arbeit für die Klassensprecher jetzt erst richtig beginnt.

 

 Klassensprecherseminar in Kloster Windberg: Die Realschülerinnen und Realschüler beschäftigten sich an zwei Tagen mit dem Thema „Verantwortung übernehmen“ und Projektplanung.

 

England calling

Die Viktor-Karell-Schule folgte zum fünften Mal dem Ruf der Insel. Die Sprachreise mit fünfzig Schülerinnen und Schülern der achten Jahrgangsstufe gehört mittlerweile zum festen Programm der Realschule. Begleitet von den drei Englischlehrkräften Josef Altmann, Manfred Braumandl, Sabine Lachenmayr und der Praktikantin Nina Kroll kamen die fünfzig besten Schülerinnen und Schüler der achten Jahrgangsstufe in den Genuss dieser lehrreichen und aufregenden Reise.

Am 15. September startete die Gruppe an der Realschule Landau und nach fast vierundzwanzig Stunden anstrengender Busfahrt hatte man endlich das Ziel, die südenglische Küstenstadt Bournemouth, erreicht. Gespannt warteten die Schülerinnen und Schüler wer wohl ihre Gastfamilien sein würden und wie die Verständigung in der Fremdsprache klappen würde. Den restlichen Sonntag verbrachten sie in der Gastfamilie und machten erste Ausflüge an den Strand, in die Stadt oder ins Shoppingcenter.  Diesem Eingewöhnungstag schlossen sich fünf Tage mit vollem Programm an.

An der „Cavendish School of English“ wurden die Schülerinnen und Schüler entsprechend ihrer Fähigkeiten in vier unterschiedliche Gruppen eingeteilt, in denen sie den Rest der Woche vor allem ihr mündliches Englisch mit Muttersprachlern trainierten. Am Ende der Woche konnten dann alle ihr englisches Sprachzertifikat in Händen halten.

Zusätzlich zu dem Sprachunterricht kamen aber natürlich auch Ausflüge in die Umgebung und Freizeit in der wunderschönen Küstenstadt Bournemouth nicht zu kurz.

Der erste Halbtagesausflug ging in das nahegelegene Salisbury mit seiner beeindruckenden Kathedrale, in der auch eines der wenigen Originale der Magna Carta ausgestellt ist. Ein noch viel älteres Relikt aus der Vergangenheit konnten im Anschluss aus der Nähe betrachtet werden: die prähistorische Kultstätte Stonehenge.

Mit Sicherheit einen bleibenden Eindruck bei allen Schülerinnen und Schülern hinterließ die englische Hauptstadt London. Obwohl Big Ben momentan wegen Renovierungsarbeiten verhüllt ist, gab es doch genügend andere Highlights wie den Buckingham Palast, Westminster Abbey, Piccadilly Circus und vieles mehr zu bestaunen. Nach einer knapp zweistündigen geführten Fußwanderung durch London konnte die nähere Umgebung des Trafalgar Square noch in kleinen Gruppen auf eigene Faust erkundet werden. Die Schülerinnen und Schüler kamen motiviert und stolz zurück, weil sie merkten, dass sie sich mit ihren Englischkenntnissen doch schon ganz gut durchschlagen konnten.

Ein weiterer Tagesausflug führte die Reisegruppe etwas weiter westlich nach Portland, Chesile Beach, Weymouth, Durdle Door und Lulworth. So nah an der Küste waren die Ausläufer des Sturmtiefs deutlich spürbar und man musste schon aufpassen, dass man nicht davon geweht wurde. Die kräftigen Windböen und hohen Wellen verliehen dem Trip an die wunderschöne südenglische Küste aber auch einen ganz besonderen Reiz.

Nach weiteren Unterrichtsstunden am Freitagvormittag und Freizeit in Bournemouth am Nachmittag war es auch schon wieder Zeit für die Rückreise. Die Woche war unglaublich schnell vergangen und alle haben die Zeit in England mit ihren vielfältigen Eindrücken sehr genossen und werden diese Motivation auch sicherlich mit in den Englischunterricht einbringen.

Großes Lob und Anerkennung bekamen die Schülerinnen und Schüler von ihren englischen Lehrkräften und den Reiseführern vor Ort für ihr tadelloses Verhalten, ihr freundliches Auftreten und ihre motivierte Mitarbeit.

Die Reisegruppe mit der begleitenden Lehrkraft Sabine Lachenmayr (rechts) vor dem beeindruckenden Durdle Door.

Windige Zeiten am Chesile Beach.

Aktueller Sprechstundenplan

Sehr geehrte Eltern,

der aktuelle Sprechstundenplan ist nun verfügbar.

Vierter Jahrgang der Ganztagesschule

Landauer Realschule bietet ein breites Unterrichtsspektrum

 

Landau. Auch in diesem Schuljahr kann sich die Viktor-Karell-Realschule über eine gute Lehrerversorgung freuen. Das Kollegium wurde durch fünf neue Lehrkräfte und den neuen Zweiten Konrektor Stefan Wiedemann ergänzt. Dadurch kann für die 671 Schülerinnen und Schüler über den Pflichtunterricht hinaus ein besonders breites Spektrum an Wahl- und Förderunterricht angeboten werden. Ausgewählt werden kann aus einer Vielzahl von musikalischen Aktivitäten von Schulband, Chor und Instrumentalmusik. Daneben gibt es die Möglichkeit sich in Licht- und Tontechnik, bei der Schülerzeitung, dem Schulradio und dem Schultheater zu engagieren. Zu den zahlreichen Angeboten im MINT-Bereich gehören Robotik, Forscherklassen, Schüler experimentieren und die Girls‘ Day Akademie, die in einen sechsten Durchlauf geht. Sportlich Interessierten wird ein differenziertes Sportprogramm geboten und Wissenslücken in den Hauptfächern werden mit Förderstunden gefüllt, erstmalig können Schüler bei Fragen auch eine Lehrersprechzeit im „Lerncafe“ buchen.

 

Gestern wurden die Schüler und Schülerinnen aller vier fünften Klassen auf dem Pausenhof von ihren Klassenleitern sowie den Tutoren mit bunten Ballons empfangen. Die Gebundene Ganztagesschule ging mit der neuen Klasse 5a in ihren vierten Jahrgang. Nach dem ersten Kennenlernen im Klassenzimmer gab es einen kleinen Rundgang durch das Schulgebäude. Um den „Kleinen“ das Einleben in der neuen Lernumgebung zu erleichtern, haben Lehrer und Tutoren für die nächsten Wochen etliche Aktionen geplant, darunter Klassenraumgestaltung, Schulhausrallye und Kürbisfest.

 

Nach den ersten Schultagen mit vielen Klassenleiterstunden, den beiden Anfangsgottesdiensten am Donnerstag und dem Wandertag am Freitag starten die 25 Klassen endgültig in das neue Schuljahr 2018/19.

 

 

 

Neue Lehrkräfte der Landauer Realschule mit Schulleitung: (Von links) Zweiter Konrektor Stefan Wiedemann (Mathematik/Physik/Informationstechnologie), Direktor Josef Wimmer, Mike Fischer (Mathematik/Sport männlich), Anna Köstlbacher (Chemie/Biologie/Physik), Magdalena Mayer (Mathematik/Kunst/Informationstechnologie), Michaela Frisch (Wirtschaftswissenschaften/Sport weiblich), Johannes Heindl (Mathematik/Sport männlich/Informationstechnologie), Konrektor Thomas Lippl.

 

 

 

Die Schülerinnen und Schüler der vier fünften Klassen wurden von ihren Klassenleitern, den Tutoren und der Schulleitung herzlich empfangen. Im Bild die Ganztagesklasse 5 a.

 

„Bayern barrierefrei“

Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass die Viktor-Karell-Schule, Staatliche Realschule Landau a. d. Isar für den erbrachten konkreten, beachtlichen Beitrag zur Barrierefreiheit mit dem Signet „Bayern barrierefrei“ ausgezeichnet wurde.

 

Niederbayern-Botschafterin Uschi Glas

Am 16. März 2018 besuchte uns die berühmte Schauspielerin Uschi Glas - eine ehemalige Schülerin der Realschule Landau. Neben der Realschule besuchte sie weitere Orte ihrer Kindheit in Landau an der Isar.

 

Uschi Glas zu Besuch an der Realschule Landau - Filmausschnitt

 

Der Filmausschnitt wird von Donau TV zur Verfügung gestellt.

MINT und Digitalisierung im schulischen Alltag

Staatssekretär Bernd Sibler besuchte die Landauer Realschule

 

Landau. Am vergangenen Donnerstag hatte die Viktor-Karell-Realschule hohen Besuch aus dem Kultusministerium: Staatssekretär Bernd Sibler war gekommen, um sich über die Förderung der Schülerinnen und Schüler im Bereich der Mathematik, der Informatik, der Naturwissenschaften und der Technik (MINT) zu informieren. Für die Fünftklässler bietet die Schule in sogenannten „Forscherklassen“ wöchentlich eine Extrastunde an, in denen die Schüler selbstständig Experimente aus allen naturwissenschaftlichen Bereichen durchführen. Vier Jugendliche erklärten dem Gast anhand einer Versuchsanordnung die Süßwassergewinnung aus Salzwasser.

 

Im Wahlfach Robotik programmieren die Teilnehmer aus unterschiedlichen Jahrgangsstufen Roboter und überprüfen ihre Arbeit mit Testfahrten auf einer Bodenplatte; regelmäßig nehmen die Schüler erfolgreich an Wettbewerben teil. Die Aktivitäten des Wahlfaches Jugend forscht konnte der Staatssekretär leider nicht begutachten, da die derzeitigen Forscherteams mit dem MINT-Koordinator zum Bezirksentscheid nach Passau gereist waren.

 

Des Weiteren setzt die Landauer Realschule, die seit Ende vergangenen Jahres als „Digitale Schule“ ausgezeichnet wurde, auf den Einsatz moderner Medien. Beispielsweise ermöglichen zwei Tablet-Koffer mit insgesamt 32 Geräten die Unterstützung von Lernprozessen in Unterricht und Projekten. Im Mathematikunterricht der zehnten Klasse durfte Bernd Sibler die dreidimensionalen Projektionen einer Pyramide mit einer 3D-Brille in Augenschein nehmen, was er begeistert mit „Digitales Lernen auf der Höhe der Zeit“ kommentierte.

 

Zum Abschluss stand ein Gespräch mit den Teilnehmerinnen der diesjährigen Girls‘ Day Akademie, die im fünften Jahr angeboten wird, auf dem Besuchsprogramm. Die 15 Mädchen aus der achten Jahrgangsstufe können sich intensiv über naturwissenschaftlich-technische Ausbildungsberufe und Studiengänge informieren, in denen Frauen bislang noch eher wenig vertreten sind. Ziel ist, Mädchen und junge Frauen für Technik zu begeistern, was nicht nur durch zahlreiche Betriebserkundungen, sondern vor allem durch viel praktische Werkstattarbeit erreicht wird.

 

Staatssekretär Bernd Sibler bezeichnete die Viktor-Karell-Schule als eine der „Leuchtturm-Schulen in Bayern“ bei der MINT-Förderung. „Unsere Schülerinnen und Schüler erhalten hier die Möglichkeit, aus Alltagsfragen heraus spannende MINT-Erfahrungen zu machen und so ihr Interesse an mathematisch-naturwissenschaftlich-technischen Fragestellungen zu vertiefen. Dies ist umso wichtiger, als dass MINT jungen Menschen vielversprechende und interessante Zukunftsperspektiven eröffnet.“

 

 

Tableteinsatz im Mathematikunterricht: Verena Sperl (links) und Gülsüm Yaldir aus der Klasse 10d überprüften ihre geometrische Zeichnung mit 3D-Brillen. Bernd Sibler war begeistert vom Digitalen Lernen.

 

 

Wahlfach Robotik an der Landauer Realschule: Die Teilnehmer führten Staatssekretär Bernd Sibler ihre programmierten Roboter vor.

Von links: Bastian Bethge, Bastian Fuchs, Raphael Wimmer, Jan Ferby, Daniel Morgun, Bernd Sibler, Elias Hans-Joachim Arnold, Elias Arnold

Links hinten: Schülerzeitungsredakteure Florian Karl und Gerald Vilsmeier

Rechts neben Bernd Sibler: IT-Lehrer Sebastian Rainer

Rechts im Bild: Realschuldirektor Josef Wimmer (2. von rechts) und Realschulkonrektor Thomas Lippl (ganz rechts)

 

 

Erneute Auszeichnung als „MINT-freundliche Schule“

Erneute Auszeichnung als „MINT-freundliche Schule“

Landauer Realschule erstmals auch als „Digitale Schule“ geehrt

München. Am Freitag wurden 76 Schulen aus Bayern für ihre MINT-Schwerpunktsetzung (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) als „MINT-freundliche Schule“ ausgezeichnet, davon 35 Schulen das erste Mal. Zu den 41 Schulen, die nach dreijähriger erfolgreicher MINT-Profilbildung erneut geehrt wurden, gehört auch die Viktor-Karell Realschule, die zudem – wie 19 andere Schulen erstmalig die Doppel-Auszeichnung „MINT-freundliche Schule | Digitale Schule“ erhielt. Diesen Schulen wurde es durch einen Leitfaden ermöglicht, eine Standortbestimmung sowie eine Selbsteinschätzung zum Thema „Digitalisierung“ vorzunehmen und Anregungen umzusetzen. Bei Vorliegen einer entsprechenden Profilbildung kann von einer digitalen Schule gesprochen werden.

Die Ehrung der Schulen steht unter der Schirmherrschaft der Kultusministerkonferenz (KMK). „Unsere Schulen sind von zentraler Bedeutung, wenn es darum geht, junge Menschen für Wissenschaft und Technik zu begeistern. Je früher Talente entdeckt werden, umso gezielter können sie bei ihrer Entfaltung gefördert werden. ‚MINT-freundliche Schulen‘ nehmen sich dieser Aufgabe in beispielhafter Weise an“, betonte Staatssekretär Georg Eisenreich und ergänzte weiter: „Mit diesem Signet ist für Schülerinnen und Schüler, für deren Eltern und auch für Unternehmen sichtbar: MINT-Förderung hat an diesen Schulen einen besonders hohen Stellenwert. Mit ihrem Engagement eröffnen sie ihren Schülerinnen und Schülern bestmögliche Chancen für eine erfolgreiche Zukunft in einem MINT-Beruf oder -Studium. Zugleich leisten sie einen Beitrag zum Fortschritt des Wissenschafts- und Wirtschaftsstandorts Bayern“.

„Die MINT-freundlichen Schulen sind meist digital sehr affin und haben hohes Interesse daran, die für die Digitalisierung notwendige Transformation in der Schule anzustoßen. Die MINT-Projekte und -Schwerpunkte zeigen zudem, dass die MINT-Verantwortlichen an „unseren“ Schulen auch hochengagierte Querdenker sind, die Talentbiotope an ihren Schulen schaffen. Das ist die beste Voraussetzung, um auch den nächsten Schritt, den zur ,Digitalen Schule‘ zu gehen“, sagte Thomas Sattelberger, Vorsitzender der BDA/BDI-Initiative „MINT Zukunft schaffen“.

Dr. Christof Prechtl, Stellvertretender Hauptgeschäftsführer, Leiter Abteilung Bildung und Integration, vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., erklärte: „Die bayerische Wirtschaft braucht qualifizierte MINT-Nachwuchskräfte. Deshalb benötigen wir schon in den Schulen Programme, die früh die Begeisterung junger Menschen für Technik fördern. Die „MINT-freundlichen“ Schulen haben die MINT-Qualifikation besonders im Blick und engagieren sich für den MINT-Nachwuchs. Das ist aus unserer Sicht genau der richtige Ansatz, um die Begabungen der Jugendlichen früh zu erkennen und zu fördern und ihr Interesse für technische Berufe zu wecken. Denn die Arbeitsmarktchancen in diesem Bereich sind groß.“

„Es gilt, die digitale Mündigkeit und persönliche Souveränität von Schülerinnen und Schülern zu stärken, sie auf die digitalisierte Welt vorzubereiten, insbesondere durch das Lernen mit und über digitale Medien und Technologien, über informationelle Selbstbestimmung und die Vermittlung einer soliden informatischen Grundbildung. Hierfür ist die Ehrung ,Digitale Schule‘ in Verbindung mit dem MINT-Schwerpunkt eine hervorragende Möglichkeit für die Schule, eine Standortbestimmung vorzunehmen - und eine besondere Gelegenheit für mich, den Schulen, die sich auf den Weg machen, dafür herzlich zu danken“, sagte Thomas Michel, Geschäftsführer Dienstleistungsgesellschaft für Informatik (DLGI).

Die »MINT-freundlichen Schulen« werden für Schülerinnen und Schüler, Eltern, Unternehmen sowie die Öffentlichkeit durch die Ehrung sichtbar und von der Wirtschaft nicht nur anerkannt, sondern auch besonders unterstützt. Bundesweite Partner der Initiative »MINT Zukunft schaffen« zeichnen in Abstimmung mit den Landesarbeitgebervereinigungen und den Bildungswerken der Wirtschaft diejenigen Schulen aus, die bewusst MINT-Schwerpunkte setzen. Die Schulen werden auf Basis eines anspruchsvollen, standardisierten Kriterienkatalogs bewertet und durchlaufen einen bundesweit einheitlichen Bewerbungsprozess.

Auszeichnung der Landauer Realschule als „MINT-freundliche Schule | Digitale Schule“: Dr. Christof Prechtl, Thomas Michel, Staatssekretär Georg Eisenreich, Realschulkonrektor Thomas Lippl und Thomas Sattelberger bei der Preisverleihung in München.

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Beste Vorleserin der Viktor-Karell-Schule gekürt

Landau Im Rahmen des bundesweiten Vorlesewettbewerbs des Deutschen Buchhandels fand vergangene Woche an der Realschule Landau die Wahl des Schulsiegers statt. Gewonnen hat in diesem Jahr Nicole Eisner aus der Klasse 6a. Sie hat sich gegen die drei anderen Klassensieger durchgesetzt. Eine Jury, bestehend aus den Deutschlehrkräften der 6. Klassen und zwei Mitgliedern des Elternbeirates, hat es sich nicht leicht gemacht, die Siegerin zu bestimmen, da alle vier Klassensieger gute Vorleser waren.

Die Schüler lasen zunächst eine Stelle aus einem selbstgewählten Buch und danach einen unbekannten Text. Die Siegerehrung wurde von Realschuldirektor Josef Wimmer und den Mitgliedern des Elternbeirates Gertraud Wolferseder und Martina Jester durchgeführt. Für den ersten bis dritten Platz spendete der Elternbeirat jeweils einen Buchgutschein des Cactus Buchladens.

Der nächste Schritt für unsere Schulsiegerin wird der Kreisentscheid am Anfang des nächsten Jahres sein.

 

 

Deutscher Arbeitgeberpreis für Bildung 2017

Landauer Realschule wird für Technikförderung und Digitalisierung geehrt

Berlin. Die BDA prämierte auf dem Deutschen Arbeitgebertag bereits zum achtzehnten Mal herausragende Leistungen in der Bildungsarbeit. Unterstützt wird der Preis auch in diesem Jahr von der Deutschen Telekom AG und Deutschen Bahn AG. Die Preise sind mit je 10.000 Euro dotiert und werden in den Kategorien frühkindliche, schulische, berufliche und hochschulische Bildung vergeben. Die ausgezeichneten Institutionen zeigen konkret auf, wie das Interesse und die Begeisterung von Mädchen und jungen Frauen für Technik und Digitalisierung gezielt unterstützt und Zukunftskompetenzen nachhaltig gefördert werden können.

Der Arbeitgeberpreis für Bildung 2017 steht unter dem Motto: „Entwickle deine Zukunft!“ Mädchen und Frauen für Technik und Digitalisierung begeistern.  Der diesjährige Preisträger in der Kategorie „Schulische Bildung“ ist die Viktor-Karell-Schule, Staatliche Realschule Landau a. d. Isar. Mit ihrer Bewerbung konnte die Landauer Realschule die 15-köpfige Jury mit ihrem Schulkonzept überzeugen. Am 29. November durften die Betreuenden Lehrkräfte der Girls‘ Day Akademie, Britta Kühbeck und Stephanie Koller, in Berlin bei der Preisverleihung die Urkunde und die Plakette dieser herausragenden Auszeichnung in Empfang nehmen.

Dr. Gerhard F. Braun, BDA-Vizepräsident und Vorsitzender der Jury, erklärte: „Wenn es um Technik und Digitalisierung geht, werden immer noch zu viele Mädchen und Frauen bei ihren Berufsentscheidungen von Vorurteilen und gesellschaftlichen Rollenklischees gebremst. Dabei bieten gerade MINT-Berufe  hervorragende und vielfältige Berufs- und Karrierechancen. Hier müssen wir gegensteuern und Mädchen und junge Frauen gezielter unterstützen – und zwar in jedem Bildungsbereich. Die diesjährigen Preisträger sind dabei Vorreiter.“

Der Personalvorstand der Deutschen Telekom AG, Dr. Christian P. Illek, betonte: „Damit Deutschland auch in Zukunft ein Hochtechnologiestandort bleibt, brauchen wir mehr Technikerinnen, Ingenieurinnen und Informatikerinnen. Nicht nur wegen des Fachkräftemangels in diesen Berufsfeldern, sondern auch, weil Vielfalt ein Innovationstreiber ist. Darum muss es uns gelingen, Mädchen und junge Frauen noch stärker für Technik und Digitalisierung und die spannende Bandbreite von MINT-Berufen zu begeistern. Je früher, umso besser.“

Ulrich Weber, Vorstand Personal & Recht der Deutschen Bahn AG, hob hervor: „Begeisterung für Technik und Digitalisierung lässt sich aktiv fördern – das war die Idee der diesjährigen Ausschreibung. Wir brauchen Bildungseinrichtungen, die Neugier und Interesse für digitale Entwicklungen und MINT-Themen unterstützen und das Selbstbewusstsein von Mädchen und jungen Frauen stärken: egal ob ihr Traumberuf dann Elektronikerin oder IT-Chefin ist. Unsere Preisträger zeigen, wie das geht.“

Deutscher Arbeitgeberpreis für Bildung: Auf der großen Bühne des Deutschen Arbeitgebertages 2017 nahmen Britta Kühbeck und Stephanie Koller die Auszeichnung in der Kategorie „Schulische Bildung“ entgegen.

Schulische Bildung: Viktor-Karell-Schule, Staatliche Realschule Landau an der Isar, Bayern

Die niederbayerische Realschule hat ihr MINT-Profil weit entwickelt und in diesen Rahmen als Wahlfach eine „Girls Day Akademie“ für ihre Schülerinnen integriert. Das Wahlfach für Mädchen aus den Klassen 7, 8 und 9 schließt Stärkenanalysen und Schlüsselkompetenzen ebenso ein wie Unternehmensbesuche und Praxiserfahrungen. Auch die nachhaltige und praxisnahe Berufsorientierung der Schule steht unter dem Zeichen von MINT. Dabei konnten im Ergebnis mehr Mädchen von technischen Berufen überzeugt werden. Bei „Jugend forscht“ erzielten gerade die Mädchenteams der Schule die größten Erfolge. Die Realschule kooperiert mit Unternehmen aus der Region und der TH Deggendorf. Um noch früher das Interesse zu wecken, wurde die 5. Klasse zur Forscherklasse mit einer wöchentlichen Experimentierstunde. Die Schule hat zudem ein Konzept zur digitalen Bildung entwickelt, setzt Tablets und Apps für das Lehren und Lernen ein und kooperiert mit IT-Firmen, auch in der „Girls Day Akademie“. Lernzielkontrollen sichern die Qualität. Die bereits als MINT-freundlich ausgezeichnete Schule ist auch Teil des MINT21-Netzwerks in Bayern und steht beispielhaft für die gelungene Integration eines starken Elements wie der „Girls Day Akademie“ in das Schulkonzept und das Schulprofil.

Superpreis für Tobias Zeller

Wettbewerbserfolg bei „Experimente antworten“

Landau/München. Sie haben Türme aus Trinkhalmen gebaut und werteten das eigene Morgenmüsli durch Produkte in ästhetischen Tropfenformen und -farben auf, die sie bei Experimenten in der molekularen Küche herstellten: 56 Schülerinnen und Schüler durften am Freitag im Deutschen Museum in München den Superpreis des Landeswettbewerbs "Experimente antworten" entgegennehmen. Tobias Zeller aus der Klasse 6b der Viktor-Karell-Realschule war einer der Preisträger.

Die Themen der drei Wettbewerbsrunden lauteten: "Darf’s noch etwas mehr sein?" (Experimente aus der so genannten Molekularen Küche), "Grüner wird’s nicht!" (Experimente mit Wasserpflanzen) und "Alles fließt" (Experimente mit Trinkhalmen). "Experimente antworten" ist in Bayern ein naturwissenschaftlicher Wettbewerb, der im Schuljahr 2016/17 zum vierzehnten Mal ausgetragen wurde. Diesmal gab es rund 3600 Einsendungen, unter denen eine Jury von zehn Experten die Sieger-Arbeiten ausgewählt hat. Jeder Preisträger erhielt in diesem Jahr einen Laborgerätekasten, gestiftet von der Firma Hedinger.